«uf die Regierung und umgekehrt. sgL
her, Redner, Miteifercr in den Wissenschaften, diein ihnen nicht nach andern Gesetzen gerichtet werdenkonnten, gerichtet werden wollten, als jeder andere,der mit ihnen in die Schranken tritt; die neuernso oft untüchtigen Mecanaten, zu loben, was sienicht verstehen und mit Pfennigen zu belohnen, wo»
rüber sich der Kluge schämet--Ueberhaupt hat
der kurze Zeitpunkt der Blüthe römischer Wissenschaftan Veranlassungen und Folgen beinahe nichts Glei»ches in der Geschichte. Als Ueberwinder der Weltschmückten sie sich mit der Beute der Wissenschaft;thatig und miteifernd gierigen sie schnell zur große-sten Höhe, denn sie standen gleichsam auf dem Gi-pfel der Zeiten. Eben so, schnell aber wich auch derGeist der Wissenschaft von ihnen: sie war ihnen nurSchmuck, nur Triumphkleid, oder wo sie zur Frei-heit und Verfassung des Staats gehörte ^ sank, sie.mit dieser.
Wo in andern Zeitpunkten auch nur Nachb il».der römischer Größe, Schatten ihrer Ver»fassung und Handlungsweise erschienen;fanden sich auch Spuren römischer Denk - undSchreibart wieder. Frankreichs und Englands Par-lamente reichen nicht an's römische ssornin; in bei-den sind indeß treffliche Stücke der Redner- und,Staatskunst über Gesetze und Begebenheiten erschie--nen. Die beste Geschichte zu allen Zeiten war die,die Helden und Staatsmänner selbst schrieben: nurdurch die Denkwürdigkeiten solcher Männer ist inden neuern Zeiten die wahre Geschichte wieder erwecktworden: Comines, Sully, Clarendon, Retz, Thua-nus, Turenne, Montecuculi u. f. sind Zeugen. DurchBetrachtung der römischen Geschichte ist nach Wie»