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auf die Regierung und umgekehrt. 293
men, da in so wenig Jahren so viel große Männerauf dem Gipfel der Welt einander kannten, folgtenund drängten, ja da die meisten von ihnen, auf mehrals eine Weise, in Rede und That, in Geschäftendes Kriegs und Berathschlagungcu des Friedens, intbätiqer Liebe der Wissenschaften und ihrer Kenntnißgroß und wahre Römer waren. Cato und Scävola,Lälius und Seipio, Cornelia und die Gracchcn, Cras-sus und Antonius» Hortensias und Cicero, AtticuSund Repos, SallustiuS und Varro, Sylla und CäsarHirtius und Brutus — sie gaben der römischenSprache die Majestät, Fülle und Nachdruck (jederauf seine Weise) daß gleichsam auch ihr Wort That,ihr Gedanke Kraft und Anstand wurde. Die Uebcr-winder der Welt, die Richter über das Schicksal al-ler. Nationen, krönten sich mit einem schönen Kranze,dem Kranz der Wissenschaft und thätigcn Weisheit.
Es erhellet hieraus, was eigentlich in der römi-schen Verfassung es war,, das zwar eine so kurze,aber eine so lichte und würdige Periode der Wissen-schaft machte: es war nämlich theils Bedarf nißdes Staats auf seiner jetzigen Höhe vonGeschäften, theils das hinreißende Beispielder edelsten Männer und Geschlechter.Der römische Redner, über wie wichtige Sachensprach er! Für den großen Pompejus, gegen einenCasar, Sylla, Antonius zu reden, welch ein Geschäft!Ueber Kriegsbedürfuisse und Fricdensanschläge zn-rathschlagen, um welche Könige bettelten, von de-nen das Wohl und Weh eines Reichs, eines hal-ben Welttheils abhieng, welch ein Geschäft! ImDrang der Begebenheiten und gleichsam im Wett-kampf menschlicher Kräfte zu sprechen, zu schreiben,