der eigenen Zukunft. 249
ein freundschaftlicher Geist ficket, daß er's bedarf,und Gott es ihm erlaubet) beistchen, ihn starken,begeistern, mit und in ihm wohnen. Sie verlassenihn aber, wenn das Geschäft zu Ende ist, dazu sieihm helfen sollten; cs fc» denn, daß Gott einenMenschen mit diesem Beistände eines fremden Gei-stes bis an sein Ende begünstige.
Th. Die Dichtung ist lieblich. Sie bemerkt,wie ein Mensch oft so ungleich handelt, wie er in-sonderheit in spateren Jahren bisweilen so sehr un-ter sich sinket. Der fremde, hülfreiche Geist harihn verlassen, und er sitzt mit dem Seinen nacktda. Auch ehrt die Einkleidung außerordentliche Men-schen auf eine schöne Weift: denn welch' ein Lobist's, daß einen Weisen die Seele eines alten Wei-sen, oder gar mehrere derselben auf einmal beleben!— Sie kalten doch aber die schöne poetische Ein-kleidung nicht für physisch-historische Wahrheit?
Eh. Wer weiß? Die Revolution menschlicherSeelen ist bei vielen Völkern allgemein geglaubtworden. Sie haben doch die Frage an Johannesgelesen: „bist du Elias? bist du ein Prophet?"Sie wissen, wer's sogar bestätigte und gerade heraussagte: „Er ist Elias."
Th. Und Sie haben doch den jüngern Hel-mont cks rsvolulions aniinarrnn gelesen? Er hatin 200 Problemen alle Sprüche und Gründe an-gebracht , die sich je auf das Wiederkvmmen derSeelen in menschliche Leiber nach jüdischen Be-griffen deuten ließen.
CH. Ich muß Ihnen sagen, daß mir die jü-
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