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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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VI. Ahnungen

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CH. Alw meynen Sie, wir müßten durch allePlaneten reisen?

Th. Das weiß ich nicht. Jeder Planet kannseine Einwohner, die alle in verschiedenen Graden zuEiner Sonne streben, auf dem Wege, der ihm derkürzeste ist, auf den Stufen und Gradationen, dieihm der Schöpfer nothwendig erkennet, dahin senden.Wie, wenn unser Mond z. E. (mich dünkt, auchMilton schildert ihn so*) und mehrere morgenlan-dische Sekten haben ihn dafür gehalten) das Para-dies der Erholung wäre, wo die matten Wandererdem Nebel dieses Erdelheils entkommen, in einer rei-neren Atmosphäre, auf Auen des Friedens und derGeselligkeit lebten, und sich zu dem Anschaun deshöheren Lichts bereiteten, zu dem auch die Einwohneranderer Planeten hinaufwallen? mich dünkt, das An-gesicht des Mondes spräche uns dieses mit seinemruhigen, tröstenden Licht zu. Es ist als ob cs auchdazu schiene, um uns den Glanz einer andern Weltzu zeigen, und uns von aramanthnen Lauben derRuhe und einer unauflöslichen seligen Freundschaft,Träume voll sanften Lhaucs einflößen zu wollen.

CH. Sie träumen angenehm, mein Freund,vor'm Angesicht des Mondes, und ich träume gernmit Ihnen**). Mir war's oft so, daß, insonderheit

*) llioss svgent kiellls mors likal^ haliitantslllimuslatecl Laints or inillells Lpirits IioläLstvvixt tlr' sngelieal null hurnair leincl.

") Nur stimmen diese Traume mir den astronomischenBeobachtungen schlecht überein. Der Mond scheintvielmehr ein Schauplatz fürchterlicher Revolutio-

M.

nen.