der eigenen Zukunft., i85
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Offenbar sind wir, auch mit unfern Erfindun-gen und Operationen, Werkzeuge in einerhöheren Hand, die augenscheinlich unser gesamm-tes Geschlecht umfasset, und (wie wir ihr zutrauenkönnen) sein Bestes zum Zweck hat; ob aber dabeijedes ihrer Werkzeuge dieses Bessere und Beste zumZweck habe? ist eine andere Frage, die von der Er-fahrung laut verneint wird. Mit unserer aus demFortgange der Cultur erwachsenen größeren Machthaben wir, sofern es aus uns ankam, unendlichviel Böses gegen das Menschengeschlecht verübet,das wir noch allenthalben auf der Erde entweder zubüßen oder zu vergüten haben. Es muß also einegroße Palingenesie der Gesinnungenunseres Geschlechts Vorgehen, daß unserReich der Macht und Klugheit auch ein Reich derVernunft, Billigkeit und Güte werde. Die Altenvom edelsten Charakter würden sich diesesein fertigen Fortganges schwerlich erfreuen, undvielleicht mit bewundernder Verachtung sagen: „weheuch, ihr starken Schwächlinge, ihr seyd mächtige,aber abscheuliche Dämonen!"
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Unläugbar ist's indeß, das Menschengeschlecht,durch Raum und Zeit und Noth und an einandergeknüpfte Erfahrungen verbunden, drängt und treibtsich weiter. Das innere Zeughaus der Naturkräftekennen wir nicht; wissen also auch nicht, woher dieVorsehung die Geister nimmt, die sie zur Fortlci-tung und Entwicklung dieses allgemeinen Kno-tens menschlicher Dinge bestimmt hat.