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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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V7. Ahnungen

einem sanften Volk seine ruhige Passivitätsekr begünstigt. Er ist ihm ein Opium, das gleich-gültig macht; selbst die strengsten Büßer können beyihren Errichtungen der Sinne, bey ihrer Eonren-tration auf's innerste Gemüth, als denleidenschaftlosen Mittelpunkt des Daseyns, ein Ver-gnügen empfinden oder empfunden haben, das uns,die wir mitten im Kampf physischer und moralischerWeltblahungcn leben, ganz unbekannt ist.

25 .

Aber was soll dies Opium uns? Die Verfas-sung des Geistecreichs, die Gestaltung des Menschenge-schlechts erkläret diese Mcynung auch analogisch nicht-Denn wenn die Elemente, die unfern Körper aus-machen, den Gesetzen ihres Systems gehorchen: so

ist eben die Frage, was dann das ordnendeGesetz des Geiste rreichs sey? Nach wel-chen Regeln wechseln die Dinge ihre Form?Nach welchem Gesetz fließen die Seelen aufUnd nieder?

26.

Soll dies ein moralisches Gesetz seyn, soist der Glaube der Seeleiiwanderung eher beunruhi-gend, als erklärend. Warum büßet dieser Unglück-liche, ohne baß er weiß, warum er büße? Der lei-Lenschaftlosen Seele der Welt ist an seiner Bü-ßung, an Rache und Genuglhnung nicht gelegen.

27.

Und wie hart büßet er! moralisch betrach-tet. Er, der nicht mehr Mensch ist, soll für das-