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III. Vom Wissen und Ahnen.
Kuppler zu machen, ist Hochverrath gegen dieMenschheit.
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Ohne Religion kann die Menschheit nicht scyn.Schon das Unendliche, das uns vor - und rück-wärts umqiebt, das wir mit Gedanken so wenigals mit unfern Händen umfassen können, und inwelchem wir doch allenthalben Gesetze und eineOrganisation wahrnehmen, die uns in dassüsseste Erstaunen setzt, — schon dies Unendli-che, Weise, Gütige gebeut uns Religion,d. i. Verehrung, Scheu, Dank und Zutrauen zudem großen Unnennbaren, der diese Organisationenbildete, diese Gesetze fest stellte. Die Regel desRechts in unserer Brust schließet uns noch festeran ihn; denn sie ist seine, sie ist des morali-schen Weltalls Regel. Der Gedanke endlich,daß wir ganz, wie wir sind, ihm an gehören,ewig angehören, und daß, was er uns jetztscyn ließ, wahrscheinlich nur ein Unterpfand dessensey, was wir sortgehend unter seiner Führung seynkönnen und seyn werden, dieser zutrauende Glaubemacht uns von seiner Huld gleichsam unabtcennlich.Lieber also g la ub en, als wi s s en! Da wir se-hen, daß und warum wir eine Unendlichkeit, dievor uns liegt, nicht übersehen können; so wol-len wir, rechtschaffen strebend, mit Liebe zutrauendfortgehen und glauben.
3o.
Der christlichen Religion endlich, wie ihr Slif-