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III. Vom Wissen und Ahnen.
jenseits des Grabes sich verlor und darüber den Ge-brauch dieses Lebens vergaß, durch welchen mansich doch allein den Gebrauch einer Folgezukunftverschaffen konnte: so zerbrach man offenbar der
großen Consequenz Richtmaas. Man setzte denKegel auf den Kopf und wollte crndten, statt daßman säen sollte, um einst zu ernden. Nicht Wis-senschaft war dies, sondern hohle Träumerei) undein thörichtes Vorausnehmen der Zukunft. —
26.
Wenn anderseits der Glaube eines zukünftigenLebens sogar schändlich gcmißbraucht ward, indemman die unerbittliche Gerechtigkeit zu bestechensuchte, dem Verbrecher am Rande seines LebensSchenkungen abdrang oder andere elende Versöh-nungsmittel anpries, den Unglücklichen hingegen un-ter der unverschuldeten Last dieses Lebens erliegenließ, mit dem Trost: „dort leidest du nicht mehr!dulde nur noch etwas unter der Hyäne Zähnen!es ist bald vorüber! Aber die Hyäne geht dir auchdort vor. Sie hat geschenket! " — so erschricktjeder Rechtschaffene vor solcher schändlichen Anwen-dung. — Was überhaupt bliebe heilig, wenn Ver-nunft und Moral einmal verletzt sind, und man ih-re Regel selbst im letzten entscheidenden Augenblickzu verkehren sich nicht erblödet?
27.
Gegen die Religion selbst laßt uns dieser schänd-lichen Mißbräuche wegen keinen Groll hegen ; sie