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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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III. Vom Wissen und Ahnen.

jenseits des Grabes sich verlor und darüber den Ge-brauch dieses Lebens vergaß, durch welchen mansich doch allein den Gebrauch einer Folgezukunftverschaffen konnte: so zerbrach man offenbar der

großen Consequenz Richtmaas. Man setzte denKegel auf den Kopf und wollte crndten, statt daßman säen sollte, um einst zu ernden. Nicht Wis-senschaft war dies, sondern hohle Träumerei) undein thörichtes Vorausnehmen der Zukunft.

26.

Wenn anderseits der Glaube eines zukünftigenLebens sogar schändlich gcmißbraucht ward, indemman die unerbittliche Gerechtigkeit zu bestechensuchte, dem Verbrecher am Rande seines LebensSchenkungen abdrang oder andere elende Versöh-nungsmittel anpries, den Unglücklichen hingegen un-ter der unverschuldeten Last dieses Lebens erliegenließ, mit dem Trost:dort leidest du nicht mehr!dulde nur noch etwas unter der Hyäne Zähnen!es ist bald vorüber! Aber die Hyäne geht dir auchdort vor. Sie hat geschenket! " so erschricktjeder Rechtschaffene vor solcher schändlichen Anwen-dung. Was überhaupt bliebe heilig, wenn Ver-nunft und Moral einmal verletzt sind, und man ih-re Regel selbst im letzten entscheidenden Augenblickzu verkehren sich nicht erblödet?

27.

Gegen die Religion selbst laßt uns dieser schänd-lichen Mißbräuche wegen keinen Groll hegen ; sie