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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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terling werden; das ist die ganze Geschichte jenerbeiden Extreme des menschlichen Geistes.

Hat Don Quixotke über Dulcinea undalle seine Ritterideen mehr gehalten, als die Phi-losophen über ihren Stand der Natur, Systemder Natur, Schüler der Natur, über Quidditätenund Abstraktionen? Und ist in allen diesen ein Quint-lein Wahrheit mehr, als in jenen Bisionen? Inden Dingen nemlich, von denen diese Abstraktionenabstrahirt wurden; da waren sie, bestanden,waren Wahrheit; so war auch die Dulcinea vonToboso Wahrheit: keine Lüge auf der Welt ist an-ders als aus Wahrheit entstanden. Seit sie aberabgezogen, falsch, halb, unrichtig realistrt wurden;da ward Dulcinea ein Traum; da bekam derDuft Flügel; der Schatte ward Gespenst, kommtbald als Alp zu drücken, bald als Sylphe zu tän-deln; oder es wird mit stummem Glauben, mit inpetto behaltncn, anderswo zu erweisenden Grün-den , an ihn geglaubt, eben weil man keine Gründehat; weil er, wie alle Götzen in der Welt, Nichtsist-

Sollte ein Mensch, mit Gottesstrahl im Blicke,die Gegenden der Dämmerung aller Zeiten, dieKlüfte der Schwärmerei und Abstraktion aller Völ-ker, durchgehn: welche ewige Gleichheit würde erfinden! überall Schatten feh'n, die eine Zeitlangfür Wesen galten, Lehrstühle und Altäre bekamen,Priester und Verthcidiger schufen, und nachherdem kommenden Lichte von selbst entflohen. DiePhilosophie jeder Sprache, wenn sie Dunst war,