sen Schätzer der menschlichen Dinge mit dem sanf-ten Schimmer beleuchtet, welcher aus dem unzugäng-lichen Dunkel bisweilen eine reine Seele bescheint,und Erwartungen in ihr weckt. Der Mensch dieserWelt walzt bergan seinen Stein, und füllt das durch-löcherte Faß, umarmt statt einer Göttin die Wolke,und unersättliche Wißgier nagt wie ein Geyer seinInnerstes:, wer wollte nicht gern den Orpheus hö-ren, dessen goldene Lcyer von holden Geheimnissenbesserer Zukunft, wenn auch nicht ganz verständlich,erklingt! Der göttliche Ton fällt auf das, der Un-sterblichkeit würdige Herz. Der beste Beweis unse-rer ewigen Dauer ist individuell,, in uns; dasewige Leben, so wie Gott, fühlt sich; so wenigHand oder Fuß erwiesen werden, so wenig jenes, vonsich selbst in uns Zeugende. Aber wie der Jüngling,dem eine Reife in dis Schweitz. oder Italien vor-steht, von den Ländern wohl gern oft reden hört, somag man einen Mann von großem, weitfehendcnBlick, wie Herder, über dieselbe Welt unter an-derer Sonne auch, nicht ungern um seine Meynungvernehmen. Sein Geist hob sich bei solchen Gedan-ken wie, da er in seiner letzten Stunde, mit gleich-sam schon verklärtem Blicke in's Land der. Seelenhinübersah l
Um den Band an Größe den anderen gleich zumachen, ist eine der schönsten Schriften des Verfas-sers, über den wechsclsweisen Einfluß der Wissenfchaf-