vergilbten Gesteine ihre geschwärzten und durch das Alterausgezackten Arme kreuzte».
Zwei steinerne, durch das Reiben der Füße abgenutzteStufen führten zu der HauSthüre, welche aus drei Bret-tern bestand, die trotz ihrer jährlichen Trennung nie denMastir oder den Anstrich kennen gelernt hatten und stetsgeduldig warteten, bis die Feuchtigkeit ihre Wiederannäh-rungen bewerkstelligte.
Dieses trotz seines Alters ganz reizende, trotz seinerscheinbaren Armseligkeit ganz heitere Haus war dasselbe,welches einst der Bater Dantes bewohnte. Nur be-wohnte der Greis die Mansarde, während der Grafdas ganze Haus zur Verfügung von Mercedes gestellthatte.
Hier trat die Frau mit dem langen Schleier ein,welche Monte Christo von dem abgehenden Schisse sichentfernen sah; sie schloß die Thürc in dcr Sccunde, wo eran der Straßenecke erschien, so daß sie beinahe in demAugenblick verschwand, in welchem ec sic wiederfand.
Für ihn waren die ausgetretenen Stufen alte Be-kannte; er verstand cS besser als irgend Jemand, dieseThürc zu öffnen, deren innere Klinke ein Nagel mit brei-tem Kopfe hob.
Er trat auch ein, ohne zu klopfen, ohne sich meldenzu lassen, wie ein Freund, wie et» Gast.
Am Ende eines mit Backsteinen gepflasterten Ganges,öffnete sich, reich an Wärme, an Sonne und an Licht,ein kleiner Garten, derselbe, wo an dem bezeichnet«»! OrteMercedes die Summe gefunden hatte, deren Verwahrungder Graf aus Zartgefühl vier und zwanzig Jahre zurück-datirtc; von der Schwelle der HauSthüre erblickte mandie ersten Bäume dieses Gartens.
Auf die Schwelle gelangt, horte Monte Christoein Seufzen, das einem Schluchzen glich. Dieses Seuf-zen leitete seinen Blick, und unter einer Laube von vir-ginischem Jasmin mit dickem Blätterwerk und Purpur-