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sind, oder wenigstens glücklich werden können. Sic sindeine Frau zugleich roll Geist und voll Resignation; ichbin, wie ich hoffe, ein Mann von einfachem Geschmackund ohne Leidenschaft geworden. Einmal im Dienste,bin ich reich; einmal im Hause von Herrn Dantes, sindSie ruhig. Versuchen wir cS, ich bitte Sic, meine Mutter,versuchen wir cs."
„Ja, versuchen wir cs, mein Sohn, denn Du sollstleben, Du sollst glücklich sei»."
„Unsere Theilung ist also gemacht," fügte der jungeMann, sich den Anschein großen Wohlbehagens gebend,bei. „Wir können noch heute reise». Ich nehme, wiegesagt, Ihren Platz."
„Doch den Dcinigen, mein Sohn?"
„Ich muß noch einige Tage hier bleiben, meineMutter; das ist ein Anfang der Trennung, und wirmüssen uns daran gewöhnen. Ich brauche einige Empfeh-lungen, einige Unterweisungen über Afrika; in Marseillekomme ich wieder zu Ihnen."
„Gut, es sei, reisen wir!" sagte Mercedes sich inde» einzigen Shawl, den sie mitgenommen, hüllend, ineinen Shawl, der zufällig ein Kaschmir von großemWerthe war; „laß uns reisen."
Albcrc sammelte hastig seine Papiere, klingelte, umdie dreißig Franken zu bezahlen, die er dem Hausmeisterschuldig war, bot seiner Mutter den Arm und stieg dieTreppe hinab.
ES ging Jemand vor ihnen; dieser Jemand wandtesich um, als er das Streifen eines seidenen Kleides andem Geländer hörte.
„Dcbray!" murmelte Albert.
„Sie, Mörsers! erwiederte der Sccretär des Mini-sters, auf der Stufe stille stehend, auf der er sich ebenbefand.
Die Neugierde trug bei Dcbray den Sieg über dasVerlange», sein Jncognito zu bewahren, davon; überdiessah er sich erkannt.