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den Nock und die Hose mitnahm, um Beides in der Kanzleiniederzulcgen, vergaß dasselbe die Weste."
Andrea erbleichte sichtbar und zog sich ganz sachtenach der Thürc; er sah am Herizont eine Wolke Herauf-ziehen, und diese Wolke schien ihm in ihren Seiten denSturm zu enthalten.
„Diese unglückliche Weste hat man nun heute ganzmit Blut bedeckt und in der Gegend deö Herzens durch-löchert gefunden."
Die Damen stießen einen Schrei aus und zwei oderdrei hielten sich bereit, in Ohnmacht zu falle».
„Man brachte sie mir, Niemand konnte crrathen,wem dieser traurige Lumpen gehörte; ich allein dachte, eswäre wahrscheinlich die Weste des Opfers. Plötzlich fühltemein Kammerdiener, der mit Ekel nnd Behutsamkeit diesetraurige Reliquie untersuchte, ein Papier in der Tascheund zog es heraus: es war ein Brief, adressirt an wen?an Sie, Baron."
„An mich?" rief DanglarS.
„Oh! mein Gott, ja, an Sie; es gelang mir, IhrenNamen unter dem Blute zu lesen, mit dem daö Billetbefleckt war," antwortete Monte Christo, mitten unter ei-nem Ausdrucke allgemeiner Verwunderung.
„Aber . . ." fragte Madame Danglars, ihren Gattenunruhig anschauend, „was hindert dies Herrn von Ville-fort ..."
„Das ist ganz einfach, Madame," erwiedcrte MonteChristo, „diese Weste und dieser Brief sind, wie mansagt, UeberwcisungSstücke; ich habe auch Brief undWeste zu dem Herrn Staatsanwalt geschickt. Sie be-greifen, Herr Baron, der gesetzliche Weg ist der sicherstein Criminalsachen, vielleicht war es eine Machinationgegen Sie."
Andrea schaute Monte Christo starr an, und ver-schwand in de» zweiten Salon.
„Das ist möglich," sagte Danglars, „war der Er-mordete nicht ein ehemaliger Galeerensklave?"