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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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lesen. Trotz des fortwährenden Ab- und Zuströmens hatte man den-noch seit Aufgang der Sonne noch keinen Augenblick gezählt, wonicht wenigstens zehn bis zwölf Kapitäne, Lieutenants, Mastersoder Müssiggängcr um die Bank am Fuße des Sigualstocks ver-sammelt gewesen waren; öfter aber hatte ihre Zahl sogar zwanzigbetragen.

Etwas entfernt von der Menge und nahe am Rande der Klippewar ein großes Zelt ausgeschlagen worden. Ein Marinesoldat schrittals Schildwache vor demselben auf und nieder. Eine zweite standnahe am Eingang zu dem kleinen Hofe, der vor dem Stationshäus-cheu lag, und alle Personen, welche sich einem dieser beiden Postennäherten, wurden mit Ausnahme weniger dazu Berechtigter an denSergeanten gewiesen, welcher die Wache kommandirte. Die Gewehreder Wachmannschaft waren auf dem Rasen aufgcpflauzt, wo auchdie nicht auf den Posten Kommandirtcn in der Nähe hcrumschlen-dertcn. Dicß waren die gewöhnlichen militärischen Zeichen, welchebewiesen, daß Offiziere von Rang anwesend sein mußten: sie konn-ten auch in der That als Schlüssel zu dem jetzigen Stande derDinge aus der Landspitze und in deren Nähe angesehen werden.

Admiral Bluewatcr lag in dem Stationshause, während SirGervaise Oakcs das Zelt auf den Klippen einnahm. Der Erstenwar auf seinen eigenen dringenden Wunsch an diesen Ort gebrachtworden, wo er in Kurzem seiner Sterbestunde entgegensah, und solange noch ein Restcheu Leben in ihm zurückbliebe, wollte sich auchsein Freund um keinen Preis von ihm trennen. Die beiden Flaggenwehten noch immer an den Mastenspitzcn des Cäsar, als eine Artwehmüthiger Erinerung an das Band, welches die beiden edlenFührer so lange Zeit in ihrem öffentlichen, wie in ihrem Privatlebendurch die stärksten Sympathien der Freundschaft verknüpft hatte.

Personen von Erziehung, wie Mrs. Dutton und ihre Tochter,konnten unmöglich so lange auf dieser schönen Landspitze wohnen,ohne daselbst einige dauernde Spuren ihres Geschmackes zurückzulassen.