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Neunundzwaiizigstes Kapitel.
Sprach's — und Geraldinens FeengestaltBezanbernd auf Leinwand erglühte:
Im Fluge der emsige Pinsel sie malt.
Und der Perle Weiß mit dem Purpur baldVereint sich in herrlicher Llüthe.
Alston.
I^ir müssen den Leser nunmehr um Erlaubniß bitten, die Sceneum volle achtuudvierzig Stunden weiter rücken zu dürfen; — eineFreiheit, welche wir uns, wie man Gerechtigkeit halber zugestehenwird, bis jetzt nicht allzuoft mit den poetischen Einheiten genommenhaben. Auch den Schauplatz unserer Erzählung müssen wir wiederzu dem bereits beschriebenen Flecken Wychecombc mit Einschluß derLandspitze, des Stationshäuschens, der Rhede und der verschiedenenFcrnstchten auf Land und Meer — zurückverlegen.
Die sommerliche Witterung hatte sich wieder eingestellt, und dieWimpel der vor Anker liegenden Schiffe bewegten sich kaum so vielan ihren Masten, daß sie gekrümmte Linien bildeten. Der größereThcil der englischen Flotte lag hier wieder vor Anker; doch hattedas Geschwader mehrere Veränderungen erlitten. Der Druid warmit der Victoirc nach Portsmouth gesegelt; der Driver und Activewaren mit Depeschen für die Admiralität auf dem kürzesten Wegenach den nächsten Häfen abgcgangen; der Achilles endlich, von demDublin aws Schlepptau genommen, und diese beide von der Chloebewacht, hatte sich mit rcchtwinklichen Naaen leewärts gezogen, in derHoffnung, Falmouth zu erreichen. Der Rest der Flotte lag vorWychecombe vor Anker; die entmasteteu Schiffe waren erst am heu-tigen Morgen am Schlepptau in die Rhede hcreingeführt worden.
Der Zustand der Rhede zeigte ein Gemälde voll reger Leben-digkeit und Thätigkcit. Aus dem Warspitc wurden Nothmastenaufgcrichtet; die unteren, so wie die Marsraaen waren herabgelasscn,um entweder gefischt oder durch neue ersetzt zu werden, welche man