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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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versuchen wolltet, ob Ihr vielleicht in dieser Richtung etwas auf-finden könnt."

Nachdem Wychcrly den Feind noch viel länger als der Kapitänbeobachtet hatte, machte auch er denselben Bericht; nur fügte ernoch hinzu, er glaube auch die eine von den Fregatten zu vermissen,welche dem Fondroyant zunächst gewesen sei, und den ganzen Tagüber dessen Signale wiederholt habe.

Dieser Umstand war Sir Gervaise höchst angenehm, da er mitnicht geringer Befriedigung seine eigenen Prophezeiungen hiedurchbestätigt fand und den Feind nicht ungerne um einen seiner leichtenKreuzer vermindert sah, da diese Art von Fahrzeugen sich nicht seltenselbst für den Sieger nach einer entschiedenen Affaire höchst lästigerwiesen.

Ich glaube, Sir Gervaise," fuhr Wychcrly bescheiden fort,die Franzosen haben ihre Halsen scharf angezogen und drängenwindwärts, um sich uns zu nähern. Kam cs Euch nicht auch sovor, Kapitän Grccnly?"

Nicht im Geringsten. Wenn sie überhaupt große Segel führen,so müssen sie in den letzten fünf Minuten eingesetzt worden sein.-Ha! Sir Gervaise! da haben wir das Vorzeichen einer geschäftigenNacht!"

Mit diesen Worten deutete Grecnly nach der Stelle, wo sich,wie man wußte, der französische Admiral befand, und wo in diesemAugenblicke eine doppelte Reihe von Lichtern sichtbar wurde, zumBeweis, daß die Batterien die Laternen angezündct hatten und sichzum Kampfe bereit hielten.

In weniger als einer Minute war die ganze französische Liniean diesen doppelten Lichtstrciscn längs des Oceans zu erkennen. DasLicht glich dem Schimmer eines Gemachs, doch weit mehr demjeni-gen, wie er bei starkem Kaminfeuer durch die Fenster strahlt, alsdem Glanze, welchen Lampen und Kerzen darin zu verbreiten pflegen.

Da dieß gerade diejenige Art von Gefecht war, wobei die Eng-