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13 (1853) Die beiden Admirale : ein See-Roman
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Kommandirenden herauf geführtwas hat Blewet im Sinn? derBursche wird doch nicht daran denken, ein Leesegel einsetzen zu wollen?"

Nichtsdestoweniger kommt er mit Sturmeseile daher gerannt,Sir Gcrvaise, oder meine dreißigjährige Erfahrung im Seewesenist rein weggeworsen."'

In der That, Sir, er läßt seine Leesegelspieren am Vormarsauf der Luvseite auftakeln!" ries Greenlev im Tone der Verwun-derung.

Sie ist sogar schon heraus," fuhr der Viceadmiral mit Un-willen fort, wie wenn er der Meldung eines Unglücks Nachdruckgeben wollte.Wie? - was? Ist das nicht ein Mensch, Bun-ting, der an das Ende desselben hinausläuft? Erhebt einmal EuerGlas, Sir, und laßt eS uns sogleich wissen."

Um dieß zu erkennen, bedarf es keines Glases, Sir Gervaise.Es ist ein Mensch, ohne allen Zweifel und dort hängt er amEnde der Spiere, als ob er von einem allgemeinen Kriegsgerichtedazu verurtheilt wäre!"

Sir Gervaise unterdrückte jede Aeußerung der Verwunderung,und seine Zurückhaltung wurde, wie sich von selbst verstand, auchvon den zwanzig Offizieren, die sich mittlerweile auf der Kampanjeversammelt hatten, pünktlich nachgeahmt!

Der Druid drehte jetzt bei, näherte sich rasch und hatte balddas Kielwasser des Admiralschiffcs gekreuzt. Hier kam er in denWind, und von der Triebkraft begünstigt, welche ihn hergeführthatte und durch das große Segel noch verstärkt worden war,näherte er sich in schwerfälligem, aber stetigem Fortschritt demLeebord des Plantagenet. Beide Schiffe waren dicht angeholt, undso hatte das Vorrücken keine sonderliche Schwierigkeit; ja wennman aus die Steuer ein sorgsames Auge richtete, so mochte estrotz der stürmenden See vielleicht doch noch thunlich scheinen, dieRümpfe beider Schiffe auf zehn Ruthen einander nahe zu bringen,ebne daß ein Schaden daraus entstehen konnte.