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Schiff abgewendet. Da lag es, das Oberbramsegel am Mast, ei»schöner Bau, lieblich anzusehcn in seinem Ebenmaaße und voll-kommen in allen seinen Theilen, wie durch Feenmacht hingepflanzt.Man entdeckte eine menschliche Gestalt, die rasch ans der Hüttehin- und herging, und ihr zur Seite schwebte ein Wese», das anssah,wieder verjüngte Schatten der bewegten Figur. Endlich verschlangdie Entfernung auch diese schillernden Bilder! das Auge mühtesich nunmehr umsonst, von den inneren Bewegungen des fernerund ferner zurückweichenden Schiffes eine Spnr aufzufangen.Allein bald endete jeder Zweifel. — Ein Flammenstreif blitzteplötzlich vom Verdeck hervor, wild aufwärts von einem Segelzum andern springend. Nun entquoll dem Rumpfe eine ungeheureRauchwolke, und dann das gedämpfte Gebrüll des losgehendenGeschützes. Diesem folgte das erhabene, nicht minder anziehende,als furchtbare Schauspiel eines im Brande stehenden Schiffes.Eine unermeßliche Ranchhülle lagerte sich über den Fleck, und dasGanze endete mit einem Krach, von dem, trotz der Entfernung,die Segel des Pfeils erzitterten und in ungewisse Schwankunggcriethcn, als wenn die Pafsatwinde ihren ewige» Strich verlas-sen hätte». — Als die schwarze Wolke sich von der Meeresflächeweghob, blieb dem Blick nichts mehr, als eine fortgesetzte Wasser-öde sichtbar; vergebens strebte das Auge, de» Fleck wiederzufinden,wo so kürzlich jenes schöne Erzenguiß menschlicher Geschicklichkeitgeschwommen hatte. Einige von Denen, welche, mit Ferngläsernversehen, die obersten Stengen des königlichen Kreuzers erkletterthatten, glaubten zwar einen einsamen schwarzen Punkt auf derSee zu erblicken^; ob es aber ein Boot oder einige Trümmer desWracks gewesen, hat man nie erfahren können.
Von jener Zeit an begann die Geschichte des gefürchtetenrothen Freibeuters stell nach und nach, verdrängt durch dieneuen Ereignisse ans jenen belebten Seegegenden, zu verlieren.Doch geraume Zeit noch pflegten Seefahrer sich die langen Wa-