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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Ihrer Wundärzte znrücklaffen. Ich weiß, Sie werden für dieIhnen Anvertranten Sorge tragen."

Mein Wort als Unterpfand für ihre Sicherheit," crwiederteder junge de Lacey.

Ich glaube Ihnen. Madame," fuhr er fort, indem er sichder älteren Dame mit einem Blicke näherte, in welchem der Kampfzwischen Zandern und Entschlossenheit sichtbar erschien,wenn einverfolgter und schuldiger Mann Sie noch anreden darf, so ge-währen Sie eine Bitte."

Nennen Sie sie; nie kann Dem, der einer Mutter das Kinderhielt, ihr Ohr verschlossen sein."

Wenn für dieß Kind Ihre Gebete gen Himmel steigen, sovergessen Sie nicht, daß es auch außer ihm noch ein Wesen gibt,dem sie frommen können! Genug. Und jetzt," fügte er hinzu,indem er, entschlossen das Weh des Augenblicks, es koste, was eswolle, ganz zu durchfühlen, den schmerzvollen Blick über das, vorKurzem von regem, tosendem Leben volle, nunmehr einsame Ver-deck schweifen ließ;und jetzt ja jetzt scheiden wir! DasBoot wartet Ihrer."

Wilder bedurfte nur wenig Zeit, um seine Mutter und Ger-traud in die Pinasse zu begleiten; allein er selbst kehrte wiederzurück; es mar ihm, als könne er das Verdeck nicht verlassen.

Und Sie," sagte er,was wird ans Ihnen werden?"

Ich werde bald.... vergessen sei». Leben Sie wohl!"

Die Art, wie der Rover diese Worte sprach, verbot jedes längereZaudern. Der Jüngling stockte, drückte ihm die Hand und ging.

Seinem eigenen Schiffe, dessen Kommando durch BignallsTod ans ihn überging, wiedergeschenkt, ertheilte Wilder sogleichden Befehl, die Segel beizusetzen, und ans den nächsten Hafenseines Vaterlandes zuzustenern. So lange als die Gesichtskraftdie Bewegungen des auf dem Delphin zurückgebliebenen Menschenzu erreichen vermochte, war kein Blick von dem regungslosen