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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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auf der Seite des Unrechts," sagte der Veteran, als er an dervom Delphin eingeschlagenen Richtung bemerkte, daß das Treffenwahrscheinlich von Neuem beginnen würde.Schicken Sie dieLeute wieder an ihre Posten, und lassen Sie die Kanonen lösen;denn cs hat allen Anschein, daß wir noch einen Strauß mit demSpitzbuben zu bestehen haben."

Einen kurzen Verzug, ich rathe Ihnen sehr dazu," bemerkteWilder angelegentlich, als er seinen Obern den Leuten die Ordreertheilen hörte: sich bereit zu halten, in dem Augenblick abznfenern,wo ihr Feind innerhalb eines erreichbaren Punktes käme.Ichbeschwöre Sie, noch zu warten; wir kennen ja seine gegenwärtigeAbsicht noch nicht."

Niemand soll den Fuß auf's Verdeck sehen, der nicht dieAutorität des königlichen Herrn-des Schiffes anerkennt," erwiederteder strenge, alte Theer. »Gebt es ihm, meine Leute! Sprengt dieHallunken von ihren Kanonen! damit sie erfahren, wie gefährlich essei, einem Löwen nahe zu kommen, und wär' er auch verkrüppelt!"

Zn spät, das sah Wilder, waren jetzt Gegenvorstellungen; dennder Pfeil hatte dem Rover von Neuem eine volle Lage entgegen-geschteudert, was jede großmüthige Absicht, die er hegen mochte,nothwendig vernichten mußte. Das Corsarenschiff war im Heran-segeln begriffen, als es den eisernen Sturm empfing, worauf essogleich mit Leichtigkeit auf eine solche Weise aus dem Stricklenkte, daß ein zweiter nicht treffen konnte. Jetzt jagte es ansden fast seeunfähig gemachten Kreuzer zu, und dumpf erscholl derBefehl herüber, die Flagge zu streichen.

Kommt heran, ihr Schurken!" schrie der erhitzte Bignall.Kommt, und thnt es mit eigenen Händen!"

Das zierliche Fahrzeug, als fühle es die höhnende Herausfor-derung seines Feindes, sprang näher an den Wind, und schoßKanone nach Kanone quer in den Vorsteven des Pfeils, mit einersolchen besonnenen, todbringenden Zielrichtigkeit, daß jede Kugel