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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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den Arm ansstreckend, und auf die fast ganz entblößten Spierenund die regungslose Masse des nahen Schiffes hinweisend. »DasAenßerste, was ich erlangen konnte, ist die Versicherung, daß ernicht der angreifendc Theil sein wolle."

Traun, beim heil'gen Georg, es ist doch ein barmherzigerJüngling! Das nenn' ich mir eine lobenswürdige Mäßigung, inder That! Er will mit seiner buntscheckigen, nndisciplinirten See-ränberhorde nicht unter die Kanonen eines brittischen Kriegsschif-fes rennen, weil er der Flagge seines Herrn einige Ehrfurchtschuldig ist! Lassen Sie sich 'was sagen, Herr Arche, den Umstandwollen mir doch erwähnen, wenn wir von den Gerichten zu Hauseverhört werden. Znm Kucknk auch mit den Narrenspossen! DieLeute an ihre Kanonen beordert, Sir, und das Schiff gehalset,sonst schickt er uns noch ein Boot an Bord, um uns über unsereamtliche Befugnisse zu untersuchen."

Kapitän Bignall," sagte Wilder, indem er seinen Cvmmandeurweiter wegführte, um von den Subalternen nicht gehört zu werden,ich darf Anspruch machen, daß meine Dienste unter Ihren eigene»Augen und Befehlen einiger Berücksichtigung nicht unwerth sind.Sollte mein früheres Betragen mir ein Recht zu der Kühnheit geben,einem Mann von Ihrer großen Erfahrung einen Rath zu geben,so erlauben Sie mir dringend, einen kurzen Verzug vorzuschlagen."

Verzug! Kann Heinrich Arche zaudern, wenn der Trny derFeinde- seines Königs, ja mehr, der Feinde der Menschen, ihn anseine Pflicht mahnt."

Sir, Sie mißverstehen mich. Ich zögere, damit die Flagge,unter der wir segeln, fleckenlos bleibe, und nicht ans der Absicht,ein Gefecht zu vermeiden. Es ist unserem, wenn Sie wollen,meinem Feinde, nunmehr bekannt, daß er, im Falle des Gefangen-werdens, wegen seiner früher» Großmnth nur gütige Behandlungzu erwarten habe. Dennoch, Kapitän Bignall, bitte ich um Zeit,damit ich den Pfeil ans einen Kampf, der alle seine gerühmten