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Weibes anempfehlen; ihr ist ja ohnedieß schon ein Wesen anver-trant, kanm weniger verlassen, obgleich vielleicht weniger. ..."
„Schuldig! sprich es immerhin ans, das Wort, Walter!Verdient habe ich den Zusatz, und werde nicht zittern, ihn aussprechenzu hören. Sieh'," sagte er, haschte dabei die schwere Goldbörse,die Wildern hingehalten wurde, und hielt sie mit Verachtung hochüber sein Haupt weg, „dieß kann ich wegwerfen; aber das Band,das mich mit dir verbindet, soll nie zerrissen werden."
Während des Sprechens hatte der Knabe sich einem offenenFenster der Kajüte genähert; es ertönte das Geplätscher eines fallen-den Körpers, und ein Schah, der einem Menschen von mäßigen Wün-schen ein immerwährendes Auskommen hätte sichern können, war fürden Gebrauch Derer, die demselben den Werth beigelegt, ans ewigverloren. Der Lieutenant des Pfeils eilte herbei, um den Zorndes Rovers zu beschwichtigen; allein keine Spur von einem an-dern Gefühl als Mitleid konnte sein Auge auf den Zügen des ge-setzlosen Häuptlings entdecken, aber ein Mitleid, so innig, daß esselbst durch sein ruhiges, unbewegliches Lächeln hiudurchdraug.
„Roderich würde einen schlechten Zahlmeister abgeben," sagteer. „Dennoch ist es nicht zu spät, ihn den Seinigcn wieder zuschenken. Der Verlust des Goldes ist nicht unwiederbringlich;aber wenn ein wirkliches Leid das Kind träfe, es wäre auf immerum meinen Seelenfrieden geschehen."
„So behalten Sie ihn in Ihrer Nähe," lispelte der Knabe, dessenheftige Erschütterung ihn erschöpft zu haben schien. „GehenSie,HcrrWilder, gehen Sie; Ihr Boot wartet; längeres Bleiben ist zwecklos."
„Das befürchte ich!" erwiederte unser Abenteurer, der währenddes vorhergehenden Gesprächs unaufhörlich den Blick voll männ-lichen Bedauerns auf das Antlitz des Knaben geheftet hielt; „sehrbefürchte ich das!—Da ich indessen als Abgesandter eines Drit-ten hier bin, Kapitän Heidegger, so ist es nun an Ihnen, aufmeinen Antrag eine zweckmäßige Antwort zu geben."