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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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sind den» Sie in sein Schiff'gerathen? Von diesem ganzen Theilder Reise weiß ich ja noch kein Sterbenswörtchen."

Ich habe Schiffbrnch gelitten, Sir, seit Sie meinen letztenBrief erhalten haben."

Wie! so ist denn der rothe Patron dem Tenfel endlich dochanheimgefallen?"

Der Unfall ereignete sich in einem Schiffe ans Bristol, woich als eine Art von Prisenmeister angestellt war. Wahrhaftig,er hält sich langsam aber stetig, nordwärts!"

So lassen Sie doch den jnngen Stutzer laufen! Sein Abend-essen wird ihm um so besser schmecken. Da sind Sie also vondem königlichen Schiffe, die Gazelle, ausgenommen worden. So;ich sehe nun schon, wie das Ganze hergegangen ist. Ja, ja, mangebe einem alten Seehund nur seinen Strich und Kompaß, sofindet er seinen Weg zum Hafen, mag die Nacht noch so dunkelsein. Aber wie kam's, Sir, daß dieser Herr Howard sich stellte,als wäre Ihr Name ihm unbekannt, als er denselben auf meinerOffiziersrolle sah?"

Unbekannt! Schien mein Name ihm unbekannt? vielleicht_"

Nicht weiter davon, mein tapferer Junge, nicht weiter davon,"unterbrach Wilders besonnener, aber eben so hitziger Commandenr.Mir ist dergleichen vornehme Behandlung gleichfalls widerfahren;doch wir stehen über ihnen, hoch über ihnen, mit sammt ihren Un-verschämtheiten. Niemand braucht sich zu schämen, sich seinen Rangso wie Sie und ich, durch säuern, schweren Dienst, bei gutem undschlechtem Wetter, selber erworben zu haben. Zum Henker, Junge,hatte ich nicht einen dieser Aufkömmlinge einst eine ganze Wochegefüttert, und wie ich in den Straßen Londons auf ihn stoße, stierter Ihnen nicht quer über die Straße eine Kirche an, so daß einEinfältiger geglaubt hätte, der Gelbschnabel wisse wirklich, zu welchemZweck ein solches Gebän diene? Denken Sie nicht weiter daran, lieberHarry; mir sind schon ärgere Dinge passirt, ich versichere Sie."

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