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schlug dabei nochmals mit Riesengemalt auf die Gong. Laßt denNeger und seinen Kameraden, den Topgast, in Fesseln werfen, underlaubt ihnen unter keiner Bedingung, weder durch Worte nochdurch Signale, den geringsten Verkehr mit dem andern Schiffe!"Als der Vollstrecker seiner Strafbefehle, der auf den wohlbekanntenAufruf erschienen war, sich wieder zurückgezogen hatte, wendete derRover sich wieder gegen die fest und regungslos vor ihm stehendeGestalt Wilders, und fuhr fort: „Herr Wilder, die Verbrüderung,in die Sie sich so verrätherisch einzustehlen wußten, hat ein Ge-setz, wodurch dieselbe zusammengehalten wird, und welches Sieund Ihre elenden Mitverschwvrnen der Raanocke überliefert, indemselben Augenblick, wo meine Leute von Ihrem wahren Cha-rakter unterrichtet sind. Ich darf nur die Thüre öffnen und dieBeschaffenheit Ihres Verraths kund thun, so sind Sie den barm-herzigen Händen der Mannschaft überantwortet."
„Das werden Sie nicht thun! Nein, das werden Sie nicht!"jammerte eine Stimme dicht bei ihm, die selbst seine eisernenNerven erschütterte. „Wenn Sie auch die Bande, welche dieMenschen unter einander vereinigen, nicht achten, ach, Grausamkeitist Ihrem Herzen doch nicht natürlich. Bei allen ErinnerungenIhrer frühesten und glücklichsten Tage, welches der Zärtlichkeit,dem Mitleid, das liebevoll über Ihre Kindheit wachte, bei demheiligen, allwissenden Wesen, das nicht duldet, daß dem Unschuldi-gen ein Haar ungestraft gekrümmt werde, beschwöre ich Sie, innezu halten, ehe Sie Ihre eigene schreckliche Verantwortlichkeitvergessen. Nein! Sie werden nicht — können — dürfen nichtso erbarmungslos sein!"
„Welches Loos bereitete er mir und meinen Leuten, als erdieses verrathvolle Unternehmen begann?" fragte dumpf der Corsar.
„Göttliche und menschliche Gesetze sind auf seiner Seite," fuhrdie Gouvernante fort, und zagte nicht, als ihr znsammengezogenesAuge von dem strengen Blicke des ihr Gegenüberstehenden getroffen