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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Wir sind noch immer nnentdecki. Vorne da! Nehmt das Vorstag-segel dort herunter; wir wollen das Schiff mit bloßen Raaen imGleichgewicht halten. Nnn mag er alle seine Angen zusammen-nehmen und gucken; sie müssen scharf sein, wenn sic diese nacktenStangen ans solcher Ferne erblicken wollen."

Ohne eine weitere Erwiederung zu machen, gab unser Aben-teurer seinen Beifall zu dem Gesagten durch ein bloßes Kopfnickenzu erkennen. Drauf setzten sie ihr Auf- und Abgehcn innerhalbdes beschränkten Raumes des Hüttendecks fort, ohne daß Einer oderder Andere besondere Neigung zeigte, das Gespräch zu erneuern.

Wir sind ganz gut auf die Alternative: zu fechten oder zufliehen, gerüstet," bemerkte endlich der Rover, indem er einenNebcrblick über die Vorbereitungen that, welche, ohne äußeresAufsehen zu erregen, von dem Augenblicke an, wo die Offiziere sichan ihre Posten znrückbegeben hatten, in Gang gesetzt worden.Ichwill Ihnen nur gestehen, Wilder, daß es mir Freude macht, zuglauben, der verwegene Narr dort führe das stolze Patent desDeutschen, der . die Krone Britanniens trägt. Ist er uns sosehr überlegen, daß cs Tollkühnheit wäre, uns im Kampfe mitihm messen zn wollen, so will ich ihm wenigstens Hohn sprechen;sollte si'ch's aber zeigen, daß wir ihm gewachsen sind, wie schön,den heiligen Georg in's Wasser herabflattern zn sehen! WürdeIhnen der Anblick nicht Frende machen?"

Ich hatte den Wahn, daß Leute unsres Handwerks die bloßeEhre Albernen überließen, und keinen Schlag thäten, dessen Echonicht von einem kostbarem Metall, als bloßem Stahl, zurücktönt."

So urtheilt die Welt von uns; ich meines Thcils aber möchtelieber den Stolz der Kreaturen des Königs Georg demüthigenkönnen, als die Schlüssel zn seinem Schah erringen! Habe ichrecht, General?" setzte er hinzu, als dieser sich näherte.Habeich recht, wenn ich behaupte, daß cs eine herrliche Freude ist, einekönigliche Flagge dem Spiel der Wogen prciszngeben?"