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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
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Kein besserer und kein schlechterer Man» als Richard Fid,"erwiederte das Individuum dieses Namens, den Kopf ans einemgroßen Wandkorbe hcrvorhebend, in den er ihn gesteckt hatte, alssuchte er irgend ein verlegtes Stuck Werkzeug, und als er ent-deckte, wer der Fragende war, mit Hast hinzufügend:stets zuEw. Gnaden Befehl."

Aha! es ist der Freund unseres Freundes," erwiederte derRover mit einem Nachdruck, welcher der Andern verständlich ge-nug war;der soll mein Dolmetscher sein. Komm her, Bursch;ich habe ein Wort mit dir zu sprechen."

Tausend zu Ihren Diensten, Sir," erwiederte Richard, indemer bereitwillig näher trat;denn wenn ich auch kein großer Red-ner bin, so Hab' ich doch stets Etwas in meinen Gedanken zurHand, was zur Noth unterhalten kann, sehen Sie."

»Ich hoffe, deine Hängematte in meinem Schiff wiegt sanftin den Schlaf?"

Ich kann's nicht läugnen, Ew. Gnaden; denn ein leichtersegelndes Fahrzeug, sonderlich wenn es auf's Handhaben seinerRaasegeltane ankommt., findet sich nicht leicht."

Und die Fahrt selbst? Ich hoffe doch, du findest auch die so,wie sie ein Seemann gerne mag."

Schauen Sie, Sir, ich bin früh ans der Schule genommenund in die Fremde geschickt worden; da nehme ich mir denn sel-ten heraus, das Schiffspatent des Kapitäns lesen zu wollen."

Aber demungeachtet, guter Mann, seid Ihr nicht ohne EureNeigungen," sagte Mistreß Wyllys mit Festigkeit, entschlossen, dieUntersuchung weiter zn treiben, als ihr Gesellschafter beabsichti-gen mochte.

Kann nicht sagen, daß es mir an natürlichen Gefühlen ge-bricht, gnädige Frau," erwiederte Fid, indem er sich bemühte, eineProbe von seiner Bewunderung des schönen Geschlechts in einemKratzfuß gegen die Dame, als Repräsentantin desselben, abzulegen,