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„Aber da gibt's doch oft Vertheilnng des hm .... hm .. ..des Prisengeldes i» diesem siegreiche» Kreuzer?" fragte der Ge-vatter, mit abgemeudetem Gesicht, wahrscheinlich weil er wußte,daß cs eine ungeziemende Gespanntheit auf die Antwort ver-rathcn wurde. „Ihr bekommt gewiß alle Eure Mühseligkeit reich-lich vergütet, wenn der Schatzmeister die Bente verthcilt."
„Hör' 'mal, Schnciderlein," sagte Fid, indem er wieder einebedeutsame Miene annahm, „kannst du mir sagen, wo die See-behörde sitzt, die seine Prisen vertheilt?"
Gevatter Homespun erwiederte den Blick nicht ohne Angclc-gentlichkeit; aber ein ungewöhnlicher Lärm in einem andern Theildes Schiffes machte dem Gespräch gerade da ein Ende, wo es,aller vernünftigen Wahrscheinlichkeit nach, zu einer tröstlichenErklärung zwischen den Beiden gekommen wäre.
Da aber die Handlung der Erzählung sehr bald weiter vor-rücken wird, so wollen wir uns die Ursache des Lärms bis zurEröffnung des nächsten Kapitels »ersparen.
Zwanzigstes Kapitel.
— Komm', und schaff' dir ein Schwert an, wenn auch nur voneiner Latte gemacht. Sie sind schon seit zwei Tagen auf.
Heinrich IV. (II. Th.) Act IV. Sc. 2.
IHährend die Beiden ans der Nocke der Fockraac des Corsarcndie kleine Zwischenhandlnng, welche wir so eben erzählt haben,spielten, wurden anderswo tragikomische Scenen anfgeführt. Deroft erwähnte Kampf zwischen den Inhabern des Verdecks und denregsamen Bewohnern der Höhe war noch lange nicht znm Schlußgediehen. Mehr als einmal kam es von zornigen Worten zuPrügeln; und da dieses letztere Ingrediens des Schauspiels voneiner Art war, worin die Marinesoldaten und Kuhlgasten sich mitihren erfindungsreicheren Peinigern messen konnten, so fing derDer rvthe Seeräuber. 83