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Du, da unten! — Du, Guinea, fass' mir 'mal ein Schneiderlcinund schick's herauf, um diesem Knhlgast die Windlukeu zu ver-stopfen."
Der athletische Afrikaner, dem wegen seiner Riesenstarke ei»Posten im Vorkastell angewiesen war, schaute einen Augenblickhinauf, dann schritt er im Trabe, mit verschränkten Armen dasVerdeck entlang, so ernsthaft, als wäre er in einem Dienste vonerster Wichtigkeit begriffen. Ein höchst kläglich und hilflos aus-sehendes Wesen, von dem Aufruhr über seinem Haupte anfgeschreckt,war von einem verborgenen Winkel des Bachdecks auf die Leiterder Vvrlnke heransgekrochen. Nur mit dem halben Körper überdie Planken hervorragend, eine Strehne Kameclgarn um den Hals,ein Stück Wachs in der einen Hand und eine Nähnadel in Ver-ändern, stand cs da, und schaute stieren Blickes um sich her. Einchinesischer Madarin, der plötzlich in die Geheimnisse des Balletseingeweiht werden soll, hätte nicht verdutzter aussehen können.Ans dies; Subjekt fiel das Ange Scipio's. Er streckte einen Armaus, warf es sich ans die Schultern, und ehe noch der verblüffteGegenstand seines Angriffs wußte, in wessen Hände er eigentlichgefallen, war auch schon ein Haken an den Gurt seiner Beinbeklei-dung angebracht, und er selbst unterwegs zwischen dem Wasser undder Spiere, wo Fid, dem er eben Gesellschaft leisten sollte, thronte.
„Gib Acht, daß der Mann nicht in die See fällt!" rief Wil-der streng, von seinem Stande auf dem Deck der Hütte her.
„Zs Schneider, Messer Harry," crwiederte der Schwarze, ohneeine Muskel zu verziehen; „wenn seine Hosen halten nicht fest,er nur sich selber mag Schuld geben."
Während dieses kurzen Zwiegesprächs hatte der gute MannHomespun schon das Ziel seines erhabenen Aufschwungs erreicht.Hier wurde er von Fid standesgemäß empfangen; selbiger hob ihnan seine Seite, und nachdem er ihn bequem zwischen Raae undBaum gesetzt, befestigte er ihn mit einem Riemen, damit das