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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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eben so gewandte als zarte Weise, dem Gespräche eine andereWendnng.

Es gibt Lente, welche glauben, die See habe nichts Unter-haltendes," sagte er.Für ein schwächliches, see- und heimweh-krankes Wesen mag das freilich wahr sein; allein Der, dessen Geistkräftig genug ist, die Vapeurs seines thierischen Thcils zu unter-drücken, weiß ein Anderes zu erzählen. So zum Beispiel habenwir regelmäßig unsere Bälle, und am Bord des Schiffes befindensich Künstler, die vielleicht keinen so entschiedenen rechten Winkelmit ihren Beinen beschreiben können, wie die Solotänzer in denBallets, hingegen ihre Tanzfignren im Sturmwinde zu machenwissen, was mehr ist, als man von dem leichtfüßigsten Landhüpferrühmen kann."

Ein Ball ohne Damen würde von nnnnterrichteten Leuten des Fest-landes wenigstens für ein ungeselliges Vergnügen gehalten werden."

Hm! es könnte freilich nicht schaden, wenn eine oder zweiDamen dabei wären. Dabei haben wir unser Theater, Posse, Lust-spiel, spanischer Stiefel, Alles kommt an die Reihe, um uns Kurz-weil zu geben. Der Kerl, den Sie dort auf der Vormarsscgel-raae ansgcstrcckt sehen, wie eine träge Schlange, die sich auf einemBanmzweige sonnt, brüllt Ihnen so sanft wie eine Lachtaube!Und da drüben steht ein Verehrer des Momus, der selbst einenseekranken Mönch znm Lachen bringen würde: ich kann, glaubeich, nichts Empfehlenderes von ihm sagen."

Das nimmt sich in der Beschreibung recht gut aus," erwie-derte Mistreß Wyllys,allein wie viel gehört davon dem Dich-ter, oder soll ich Sie eher Maler nennen?"

Keins von beiden, sondern eine» ernst- und wahrhaften Chro-nisten. Jndeß, da Sie Ihre Zweifel haben, und da Sie so seenensind . . >

Verzeihung!" unterbrach die Dame.Ich bin im Gegentheilseealt, ich habe den Ocean schon oft gesehen."