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kamen. Die erstaunten und erschreckten Damen hatten kaum Zeit,sich über das außerordentliche ihrer Lage einen klaren Begriff znbilden, als die Gestalt des hilflosen Schiffpatrons an ihnen vor-über getragen mnrde, und gleich daranf erging die Aufforderungan sie, ihren Platz an dessen Seite im Boot einzunehmen.
Dringend auf diese Weise znm Handeln anfgefordcrt, fühltensie die Nothwendigkeit, endlich einen Entschluß zn fassen. Vor-stellungen, befürchteten sie, würde» vergeblich sein; die wilden,boshaften Blicke, die unter der Arbeit von Zeit zn Zeit auf Wildergeworfen wurden, ließen die Gefahr ahnen, wenn diese halsstarrigenund unwissenden Gemüther zn neuen Thiitlichkeitcn wieder auf-geregt würden. Die Gouvernante beabsichtigte Anfangs, sich anden verwundeten Schiffspatron zu wenden; allein der zerstreute,kummervolle Blick, den dieser um sich her that, als er aufs Ver-deck gehoben ward, und der Ansdruck von körperlichen sowohlals geistigen Schmerzen auf seinen rauhen Gesichtszügen, als ersie unter den Decken, in denen er getragen wurde, wieder vergrub,kündigte nur zn deutlich an, daß in seiner gegenwärtigen Lagenur wenig Hilfe von ihm zu erwarten war.
„Was bleibt uns zn thun übrig?" fragte sie endlich den schein-bar empfindungslosen Gegenstand ihres Kummers.
„Das wünfckte ist' selber zu wissen," antwortete er hastig,indem er schnell und angestrengten Blickes den Horizont umheranschaute. „Es ist nicht unwahrscheinlich, daß sic die Küste er-reichen, ja, dauert die Windstille viernndzwanzig Stunden, so er-reichen sie sie gewiß."
„Und wo nicht?"
„Bläst der Wind nordwest, oder irgend woher von der Küste,so ist's um sie geschehen."
„Aber das Schiff?«
„Muß untergehen, wenn es verlassen wird.«
„Dann will ich noch einmal versuchen, diese Herzen von Stein