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einem Krach in die Sec. Stagen, Taljereepen, kurz, jedes Tauriß der fallende Mast wie einen Zwirnfaden los, und der nackteund entblößte Rumpf des Fahrzeuges trieb weiter vor dem Sturm,als wenn nichts Hemmendes sich zugetragen hätte.
Eine sprachlose und doch beredte Pause folgte auf diesen Un-fall. Es hatte den Anschein, als ob die Elemente durch das,was sie angerichtet, nunmehr versöhnt wären; eingelullt schiendas furchtbare Brüllen des Sturms auf einen Moment. Wildersprang auf die Seite des Schiffs und konnte deutlich die Opferunterscheiden, wie sie sich noch immer an ihren schwachen Stichenfesthielteu, konnte sehen, wie Eariug mit der Hand Lebewohl winkte,mit einem ächten Matrosenherzen, und wie Einer, der nicht blosdas Verzweiflnngsvolle seiner Lage fühlte, sondern auch sich mitErgebung in sein Schicksal zu fügen wußte. Darauf verschwanddas Wrack von Spieren mit Allen, die sich daran festhielten, indem entsetzlichen, übernatürlich aussehenden Nebel, der sich vonallen Seiten, und vom Ocean bis zu den Wolken hinauf ausdehntc.
„Herbei, laßt ein Boot hinab.!" schrie Wilder, ohne zu über-legen, daß bei einem solchen Küselwinde an Schwimmen, odersonstige Hilfe nicht zu denken mar. Allein die verblüfften undverwirrten Seeleute, welche noch am Bord waren, durften hier-über auch nicht erst belehrt werden. Keiner rührte sich, Keinergab auch das geringste Zeichen des Gehorsams. Wild um sich herschauend, suchte ein Jeder in dem trüben Angesicht des Anderndessen Meinung von dem Umfange des Uebels zu erspüren; aberkein Mund öffnete sich.
„Es ist zu spät — es ist zu spät!" murmelte Wilder vor sichhin; „menschliche Geschicklichkeit, menschliche Anstrengung konntesie nicht retten!"
„Segel, ahoi!" brüllte Nighthcad mit einer Stimme voll aber-gläubischen Entsetzens. '
„Mag's doch nun herankommen/' erwiederte bitter sein jungerDer rvthe Seeräuber. 19