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„Sie sehen den Streifen bleichen Lichtes," sagte er, den Fin-ger über die See ausstreckend. „Die Wolken haben sich etwasgehoben dort, nnn versperrt uns der Wasserstanb den Anblick.Sehen nicht die Spieren im Wiederschein des Gewölks wie einzartes Spinngewebe aus, und doch sehen Sie alle Verhältnisse,und die drei Masten eines stattlichen Fahrzeuges."
Unterstützt durch diese Leitung erschaute Gertraud endlich denkaum bemerkbaren Gegenstand, und es gelang ihr endlich auch,den Blick ihrer Erzieherin auf den rechten Punkt hinzuleiten.Nichts als schillernde Umrisse waren noch sichtbar, pon Wilderpassend genug mit einem Spinngewebe verglichen.
„Es ist ganz gewiß ein Schiff!" sagte Frau Wyllys, „aberin sehr großer Ferne."
„Hm! wünschte wohl, sie wäregrößer. Irgendwo, nur dortmöchte ich das Schiff nicht sehen."
„Und warum nicht dort? Haben Sie Ursache, zu befürchten,daß ein Feind an jenem Flecken auf uns lauert?"
„Nein, aber doch will mir seine Lage nicht gefallen. WollteGott, es liefe nordwärts!"
„Es ist irgend ein Fahrzeug ans dem Hafen von Newport, undsteuert einer der königlichen Inseln in der caraibiscüen See zu."
„Nein," sagte Wilder kopfschüttelnd; „kein Schiff von derHöhe von Neversink konnte mit dem jetzigen Winde jenen Punktin der offenen See erreichen."
„Jst's vielleicht ein Schiff, das mit uns dieselbe Reise macht,oder nach einer Bai der mittleren Kolonien geht?"
„Wäre das, so würde sein Pfad nicht so räthsclhaft sein.Sieh! Der Fremde treibt im Winde."
„Es ist vielleicht ein Kanffahrer oder Kreuzer, der von einemder genannten Orte herkommt."
„Auch nicht. Dazu blies der Wind während der letzten acht-nndvierzig Stunden viel zu viel Nord."