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wie sie glaubte, mit ihr getrieben wurde. Gertrauds Auge warebenfalls abgeweudet, und drückte nicht weniger Kälte ans, alsdas ihrer Gouvernante, während der glänzendere Strahl desselbenfast ebensoviel Empfindlichkeit verrieth. Wie sie bei dem stummenWilder vorübergingcn, machten sie eine vornehme Verbeugung undließen dann unser» Abenteurer allein auf der Schanze stehen.
Während die Mannschaft geschäftig die Tane anfschoß, unddie sonstigen, auf dem Deck zerstreut nmherliegenden Gegenständeans dem Wege räumte, lehnte ihr junger Befehlshaber sein Hauptauf die Gallerie des Spiegels (jenen Thcil des Schiffes, den diegute Wittwe des Contre-Admirals so seltsamer Weise mit einemsehr verschiedenen Gegenstand am andern Ende des Schiffes ver-wechselt hatte), und blieb mehrere Minuten lang in einer Stellunggänzlicher Abwesenheit. Aus diesen Träumen wurde er endlichaufgeschreckt durch einen Ton, dem ähnlich, welchen das Hebenund Fallen eines leichten Ruders hervorbringt. Er glaubte, neneBesuche von der Küste wären im Begriff, ihn zu belästigen, undschaute mürrischen Blickes ans und über die Schiffsseite weg, umzu sehen, wer sich denn nähere.
Ein leichtes Boot, von der Gattung, deren sich die Fischerlentein den Baien und seichten Gewässern Amerika's zn bedienen pfiegen,lag innerhalb zehn Fuß vom Schiff, und zwar so, daß es einigeMühe kostete, dessen ansichtig zu werden. Nur ein einziger Mannbefand sich darin, den Rücken dem Schiffe zugekehrt, und schein-bar das dem Eigenthümer eines solchen Fahrzeuges gewöhnlicheGeschäft treibend.
„Sucht Ihr Rnderfische, mein Freund, daß ihr so dicht untermeinem Spiegel treibt?" fragte Wilder. „Die Bai soll ja vollköstlicher Barse und anderer schuppiger Herren sein, die Eure Müheweit besser lohnen würden."
„Der ist hinlänglich belohnt, welcher gerade den Fisch bekommt,nach dem er angelt," erwiederte der Andere, indem er den KopfDer rothe Seeräuber. 15