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zu wünschen pflegt, wenn man zur See und bei einer solchenGelegenheit von einander scheidet.
„Der Herr Kapitän haben einen vortheilhaften Handel geschlos-sen," endigte er, „und ich hoffe, Sie werden eine schnelle Fahrtmachen. Es wird Ihnen diesen Nachmittag nicht an Wind fehlen,und wenn Sie bis nach Montanih hin brav Segel anfsehcn, werdenSie beim zweiten Wenden die offene See gewinnen, so daß Siemorgen schon die Küste ans dem Gesicht haben. Wenn ich michim Geringsten auf's Wetter verstehe, so wird auch der Wind mehrvon Osten blasen, als Euch vielleicht anstehen dürfte."
„Und wie lange glaubt Ihr wohl, daß meine Fahrt dauernwird?" fragte Wilder in einem so leisen Tone, daß außer demGastwirts) Niemand ihn hören konnte. Joram sah sich verstohlenum, und als er sah, daß sie ohne Zeugen waren, erlaubte er sei-nen Zügen, welche gewöhnlich eine abgestumpfte, sinnliche Zufrie-denheit anssprachen, den Ausdruck einer verstockte» Verschmitztheit,und, den Finger an die Nase legend, erwicderte er:
„Hab' ich dem Kommissionär nicht einen schönen Eid angc-boten, Herr Wilder?"
„Ihr habt allerdings meine Erwartung übertroffen mit EurerBereitwilligkeit und . . .."
„Auskunft!" setzte der Gastwirth zum ,Unklaren Anker" hinzu,wie er Wildern in Verlegenheit nach einem Worte sah; „ja, ja,ich bin stets merkwürdig gewesen wegen der Geschäftigkeit meinesGeistes in derlei Kleinigkeiten; allein, wenn Einer eine Sacheschon durch und durch kennt, ei! da wäre es ja thöricht, seinenAthem mit z» vielen Worten zu vergeuden."
„Es ist freilich sehr vortheilbringend, so wohlunterrichtet zusein. Ihr versteht Euch ohne Zweifel herrlich darauf, ans EurenKenntnissen so viel Profit als möglich zu ziehen."
„Du lieber Gott! was sollte denn auch in diesen schwerenZeiten ans uns Allen werden, wenn wir einen redlichen Groschen