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daß in meinen Angen die Gefahr eben so hell nnd klar ist, wiedie Sonne am Himmel."
„So bleibt nns nichts weiter übrig, als in unserer Blindheitzu verbleiben," sagte Fran Wyllys mit einer kalten Verneigung.„Ich danke Ihnen für Ihre guten, wohlwollenden Absichten; nurkönnen Sie es nns nicht verdenke», wenn wir einem Rathe nichtfolgen, der sich in so viel Dunkelheit einhüllt. Schließlich müssenwir um Verzeihung bitten, daß wir so unhöflich sind. Sie aufunserem Grund und Boden zuerst zu verlassen. Die Stunde derAbreise hat für uns geschlagen."
Wilder -crwiederte den ernsten Gruß der Fran Wyllys miteinem eben so förmlichen; dann verneigte er sich mit mehr Graziennd Herzlichkeit gegen die tiefe, aber kurze Verbeugung der LadyGertraud Grayson. Er blieb ans derselben Stelle stehen, wo sieihn verlassen hatten, bis er sie in das Hans eintrctcn sah; es kamihm vor, als werfe noch in der Thüre die junge Dame ihm, oderder Richtung, in welcher er stand, einen scheuen, ängstlichen Blickgerade in dem Augenblick zu, als ihre leichte, ätherische Gestaltverschwand. Er drückte nun die rechte Hand ans den Manerrand,nnd schwang sich mit einem Sprung hinüber. Sv wie er den Bo-den jenseits berührte, nnd seine Lebensgeister zurückkamen, sah erzu seinem Befremden, daß er nur sechs Fuß von dem alten See-mann ab war, welcher sich zwischen ihm und dem Gegenstand,der ihm so sehr am Herzen lag, zweimal in den Weg gestellthatte. Doch ließ ihm der Alte nicht Zeit, seinem Mißmnth Luftzu machen; er kam ihm mit folgenden Worte» zuvor:
„Bruder," sagte er in vertraulichem, freundschaftlichem Tone,ihm die Hand schüttelnd, wie Einer, der seinem Gefährten zu er-kennen geben wollte, ihm sei der Betrug nicht entgangen, denDieser im Sinne gehabt, „kommt, Bruder, Ihr habt lange genugam Geitau gestanden, es ist Zeit, eine andere Stellung einznneh-mcn. Ei, ich bin zu meiner Zeit auch jung gewesen, und weiß,