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„Ich habe mir die Freiheit nehmen wollenstammelte siemehr, als sie es sprach, „mich mit Ihnen wegen des segelfcrtigenSchiffes im Hafen, nnd der von Ihnen vorhin darüber geäußer-ten Meinung noch 'mal zu besprechen."
„Die Royal Carolina?" fragte Wilder nachlässig.
„Sv heißt es, glaub' ich."
„Ich will hoffen, Madame," setzte er mit Feuer hinzu, „nichtsvon dem, was ich davon gesagt, werde Sie gegen das Schiffselbst eiunehmen. Ich verbürge mich dafür, daß es vortrefflichgezimmert ist, und zweifle keineswegs, daß es einen geschicktenCommandeur hat."
„Und doch haben Sie keinen Anstand genommen, zu behaup-ten, daß Sie eine Reise auf eben diesem Schiffe für gefährlicherhielten, als auf jedem andern, was binnen einigen Monaten ansdiesem, oder sonst einem Hafen unserer Provinzen anslaufcn möchte."
„Ja, Madame, das habe ich gesagt und behauptet," sagteWilder, nnd legte den größten Nachdruck auf jedes Wort.
„Wollen Sie die Güte haben, Ihre Gründe anzngebcu?"
„Irre ich nicht, so habe ich sie der Dame anscinandcrgesetzt,welche ich die Ehre hatte, vor einer Stunde zu sehen."
„Diese Dame, Sir, ist nicht mehr hier, und gehört überhauptnicht zu Denen, welche absegcln sollen. Diese junge Lady undich sind bestimmt, das Schiff als Passagiere zu besteigen."
„So halt' ich's auch verstanden," erwiederte Wilder, seinennachdenkenden Blick auf die sprechende Miene der tief erregtenGertraud gerichtet.
„Und nun, da kein Jrrthum vorwaltet, und Sie wissen, werdie betheiligten Personen sind, muß ich Sie ersuchen, mir noch-mals die Gründe anzugcben, weßwegen Sic es für gefährlichhalten, sich auf die Carolina zu wagen?"
Wilder stockte, erröthctc, schwieg, als sein Blick dem ruhigen, aberforschenden Blick der Frau Wyllys begegnete; endlich stammelte er: