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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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sich ei» gut Theil in der Welt umgesehen, und benutzt nun seineErfahrungen dazn, ein närrisches Weib zn seinem Borthcil znködern. Ich bin froh, daß ich den Kerl los bin, der sich auf'sLugen legt, weil er steht, daß cs mit der Arbeit nicht mehr fort

will_ Nun wieder zurück. Die Küste ist klar; wer weiß,

was sich zntragen kann!"

Den Anfang der Rede hatte er, wie gesagt, nnvernehmlichgemurmelt, das Ende dachte er jetzt mehr, als er sprach; da esihm aber an Zuhörern fehlte, war es ebensogut, als wenn er sicheines Sprachrohrs bedient hätte. Nur sollte es ihm nicht gelin-gen, die Hoffnung, die er sich gemacht, sobald in Erfüllung gehenzu sehen. Er hatte schon den Hügel erstiegen und sich vorgenom-me», wenn man ihn bemerken sollte, ein gleichgültiges, nachläs-siges Wesen anznnehmen, nm sich nicht zu verratheu. Allein dießwar nicht einmal nöthig, denn obschon er eine ganze Weile nachden Fenstern der Frau von Lacey schielte, wollte cs ihm nicktglücken, nur die Nasenspitze einer der Bewohnerinnen zn entdecken.Lärmen und Geränsch genug im Hanse; es wurden Koffer undGepäck von Bedienten nach der Stadt getragen; aber die Haupt-personen mußten seiner Meinung nach im Innern verborgen sei»,nm die wenigen Augenblicke noch im häuslichen Gespräch znzu-bringen und sich auf den langen Abschied vvrzubcreiten. Schonwollte er, getäuscht und verdrießlich, sich auf den Rückweg ma-chen, schon schlich er sich traurig längs der Gartenmauer hin, alser hinter derselben weibliche Stimmen hörte. Er lauschte; dieStimmen kamen näher, und bald erkannte sein horchendes Ohrdie Musik der jungen Gertraud.

Wir quälen uns selbst, liebste Madame," sagte sie, als Wil-der die Töne unterscheiden konnte,wenn wir Dem, was solch'ein .... Individuum gesagt hat, den geringsten Eindruck auf unszu machen gestatten wollten."

Ich fühle vollkommen, liebstes Kind, daß Sie recht haben,"