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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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ei» Blick der Thcilnahme, des Gefühls, »der blvs der Besorgnißund Furcht war. Er sah ihr nach, bis sich die Gruppe unter dasGesträuch verloren hatte. Als er aber seinen Bruder Seefahreraufsnchen wollte, um seinen ganzen Unwillen an ihm ausznlaffcn,fand er, daß der alte Mann seine Beine und seine Zeit gut ange-wendet hatte, und schon im Hanse war, um den Lohn seinerSchmeichelei einznernten.

Neuntes Kapitel.

Er lies hieher und sprang die GartenmauerHinüber.

Romen und Julia. Act II. Sc. l.

Milder war aus dem Felde geschlagen und »ahm seinen Rück-zug. Der Zufall, oder, wie er selbst geneigt war, es zu nen-nen, die Speichelleckerei des alte» Seefahrers, hatte seiner klei-nen Kriegslist entgegengearbeitet, und ihm alle Hoffnung benom-men, ans irgend eine Weise sich wieder in Vortheil zu sehen undseinen Plan ansznführen. Man erwarte nicht, daß wir unsschon jetzt in eine Aufstellung der Gefühle und Gründe einlassen,welche unser» Abenteurer vermocht haben können, dem anschei-nenden Interesse Dessen zuwider, mit dem er sich erst vor Kur-zem verbunden hatte, entgegen zu handeln. Es genügt uns, für'sErste, dem Leser die Thatsachen vor Angen zu legen.

Der junge Seemann ging mürrisch und langsam zur Stadtzurück. Mehr als einmal stand er ans dem Abhange still und hefteteseine Augen Minuten lang auf die verschiedenen Schiffe im Hafen.So oft er Halt machte, fand er Gelegenheit, dem Interesse, welcheser an jedem fand, neue Nahrung zu geben. Doch schien es, alsmache das für Carolina bestimmte Schiff einen langem und tiefemEindruck auf ihn; nur daß sich sein Blick ab und zu, auch neu-gierig und sogar ängstlich über die anderen Fahrzeuge erstreckte.