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hingegen stand ans, schante ans nach der Gegend des Schiffs,schien cs sorgfältig zn nntersnchen, und die etwas »»technischeKunstsprache der Admiralswittwe vollkommen zu verstehen. Jetzterst, nach vollendeter Prüfung, wendete er sich wieder zur Ladyund sagte:
„Das Schiff da, im inner» Hafen, welches, wie ich vermnthe,dasjenige ist, welches Ew. Gnaden meinen, ist gerade solch' einSchiff, wie es der Seemann liebt und gern betrachtet. Es istein braves, sicheres, oder, wie wir zu sagen pflegen, ein heilesSchiff, darauf will ich schwören; und was das Segeln anbelangt,so ist's zwar kein Zauberer, kein Lnftsegler, aber knnst- und kraft-voll eingerichtet, und vollkommen gut beschaffen, oder ich willnichts vom blauen Wasser oder von Solchen verstehen, die daraufleben." ^
„Hier sind also zwei verschiedene Meinungen," sagte Frau vonLacey. „Es ist mir lieb, daß Ihr das Schiff ei» heiles nennt;denn wenn schon Seefahrer ein schnelles Schiff lieben, so möchten
diese Damen hier doch lieber ein sicheres_ Ich hoffe, Sir,
Sie werden dem Schiffe nicht abdispntiren, daß es ein heiles sei?"
„Eben diese Eigenschaft ist es," war Wilders lakonischeAntwort, „die ich ihm streitig mache."
„Seltsam! Höchst seltsam! Hier steht ein alter Seemann, derganz verschiedener Meinung ist."
„Er mag zn seiner Zeit gute Augen gehabt haben, und bessere,als ich, Madame, aber ich zweifle, ob sie jetzt noch so gut sindals vordem. Wir sind etwas zn weit vom Schiffe, um von hieraus die Eigenschaften und Mängel desselben beurtheilen zu kön-nen; ich bin ihm näher gewesen."
„Also sind Sie wirklich der Meinung, Sir, daß Gefahr ist?"fragte Gertrauds sanfte Stimme, deren Furcht über das Mißtrauendie Oberhand gewann.
„Ja, gewiß. Hätte ich Mutter oder Schwester" — hier, bei