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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Wir haben das Gluck gehabt, die Bekanntschaft eines dieser wür-digen Männer zn mache», und muffen gestehen, daß er keine Ge-legenheit verabsäumt hat, über die Infamie der von uns erwähn-ten Gewohnheit zn declamiren. Ja, er ging so weit, daß er esnicht nur für unmoralisch, sondern, was weit ärger, für einenVerstoß gegen die gute Erziehung hielt, vor der Tischzeit etwasstärkeres als Halbbier zn sich zn nehmen. Nur nach Verlauf dieserwichtigen Tagesperiode erklärte er es für erlaubt, die Ertvdtnngdes Fleisches anfhören zn lassen, und dem alten Adam zn Hilfe znkommen. Diese Erlanbniß ertheilte er aber auch mit einer soliberalen Freigebigkeit, einer so orthodoxen Nachsicht, und benutztesie für seine Person so unbeschränkt, daß er regelmäßig und täg-lich um Mitternacht in's Bett gebracht werden mußte, aber auchregelmäßig und täglich es wieder verließ, um am folgenden Mor-gen seinen philanthropischen Vortrag über die tausend Scheußlich-keiten, die eine Folge des frühzeitigen Trinkens sind, zn wiederholen.Und hier nehmen wir Gelegenheit, zn erklären, daß wir für unsereunbedeutende Person uns beider Schändlichkeiten enthalten, undnur bedauern, daß Diejenigen in beiden Regionen, welche Ver-gnügen daran finden, noch nicht haben zn einem freundschaftlichenEinverständnis; gebracht werden können, welche von den viernnd-zwanzig Stunden des Tages diejenigen sind, an denen christlicheGentlemen, deren Muttersprache die englische iss, sich betrinkendürfen, ohne einen Verstoß gegen den guten Ton zn machen. Daßdie Kommissarien, welche den letzten Frenndschaftstraktat zwischenbeiden Nationen entworfen haben, diesen so überaus wichtigenmoralischen Punkt übersehen haben, ist ein neuer Beweis, daßbeide Theile des nutz- und zwecklosen Krieges satt und müde waren,weil sie sonst einen so hnrlebnrlen Frieden nicht znsammengeflickthaben würden. Doch, es ist nicht zn spät, noch jetzt eine Commis-sion in Betreff dieser Sache niederzusctzen; und damit diese nachVerdienst und Würden verhandelt werde, schlagen wir vor, daß