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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
Entstehung
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Abschied und stieg in das Boot. Während er mit kräftigem Armevom dunklen Schiffe abstieß, waren seine Augen mit wahrem See-manns-Vergnügen über das schöne, nette Gebäude, erst auf dieKardeelen, dann auf den Rumpf geheftet. Eine leichtgliedrige,znsammengednckte Gestalt war am Fuße des Bugspriets sichtbar,und schien ans seine Bewegungen Acht zu geben. Der Himmelwar bewölkt, das Sternenlicht schien trübe durch das Gewölk;gleichwohl entging es seinen scharfen Blicken nicht, daß die Person,die so vielen Antheil an ihm und seiner Abfahrt nahm, Niemandanders war, als der Rover selbst.

Achtes Kapitel.

Julia.-Wer ist dort der Herr?

Wärterin. Tiberio's, des alten, Sohn und Erbe.

Julia. Wer folgt ihm da. der gar nicht tanzen wollte?

Wärterin. Ich weiß nicht.

Nomeo und Julia. Act. I. Sc. 5.

Eben stieg die Sonne ans den Wassergefilden hervor, in wel-chen die blauen Inseln von Massachusetts schwimmen, als dieEinwohner von Newport anfingen, ihre Thüren und Fenster zu off-nen, und sich mit derjenigen Frische und Lebendigkeit an ihr Tage-werk zu machen, die einem Volke eigen ist, welches seine Zeitweislich in zwei Hälften theilt, deren eine es der Ruhe, die andre^ den Geschäften und Erholungen widmet. Die Morgengrüße derNachbarn erfolgten freundlich, so wie Jeder seine Fensterläden undThüren aufschloß; die gewöhnlichen Fragen ergingen und wurdenbeantwortet; man erkundigte sich nach dem Fieber einer Tochter,nach der Gicht einer alten Großmutter.

Der Wirth zum .Unklaren Anker', dem so sehr daran lag, denRuf seines Hauses durch frühe Beurlaubung seiner Abendgäste zuerhalten, war einer der Ersten, der des Morgens ans den Beinenwar, und vor seiner Thür stand, um etwa im Vorübergehen einen