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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Verhältnissen, dabei so ganz militärisch zngestntzt, daß jedes Gliedseine einzelne Bewegung verloren hatte, nnd sich keines regte,ohne daß die übrigen sich, wie im Tempo, mitregten. Derlebende, eingeübte Gliedermann trat ans, verbengte sich, gingans einen Stnhl zn, blieb eine Weile davor stehen, rückte daran,setzte sich darauf und schmieg. Der Rover schien ihn nicht sogleichzn bemerken, begrüßte ihn dann mit einem freundlichen Kopf-nicken, ließ sich aber nicht im Nachsinnen stören, so wenig brachteihn die Erscheinung ans seinem wachen Traum. Endlich, nach-dem er die Audienz mit seinen Gedanken aufgehoben, gab er demManne Gehör, und redete ihn an:

General, der Feldzug ist noch nicht geschloffen."

Was bleibt übrig? Das Schlachtfeld ist behauptet, derFeind gefangen."

Ei, Ihr habt das Eure gethan nnd gesiegt; Ich aber binnoch nicht fertig.Habt Ihr den jungen Mann in der großenKajüte gesehen?"

Ja."

Wie findet Ihr ihn? Sein Aenßeres? ...."

Seemännisch."

Das will so viel sagen als, er gefällt Euch nicht."

Ich liebe das Militärische."

Ich müßte mich sehr irren, oder Ihr werdet ihn auf demHinterdeck nach Eurem Geschmack finden. Doch, das bei Seite!Ich habe Euch um eine Gefälligkeit zn bitten."

Um eine Gefälligkeit? es ist spät."

Sagte ich Gefälligkeit? Es ist eine Dienstsache."

Ich warte ans Ordre."

Es muß behutsam zn Werke gegangen werden; denn wieIhr wißt...."

Ich warte ans Ordre," wiederholte der Andere lakonisch.

Der Rover zog den Mund zusammen; ein Lächeln wollte sich