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leicht in seinen unstäten Angen, ans seinen zuckenden Lippen dengeheimen Vonvnrf nnd eine Art von Rene über den eben errun-genen Sieg gelesen haben. Doch diese streitenden Gefühle gingenschnell vorüber, nnd seine Züge nahmen bald wieder die Lageein, die er ihnen in den Stunden der Einsamkeit zu geben ge-wohnt war.
Er liest dem Knaben die gehörige Zeit, den Fremden an denOrt seiner Bestimmung führen und ihm die Disciplinargeseheeinhändigen zu können. Dann schlug er an den Gong, erwarteteseine Rückkehr, verfiel aber zugleich in so tiefe Gedanken, daß derKnabe Zeit hatte heranfznkommen, sich neben ihn zu stellen, sichdreimal zu melden, ehe sein Herr ihn bemerkt hatte. „Roderich!"rief er endlich, „bist du da?"
„Ich bin da," antwortete der Kleine mit leiser, nnd wie esschien, kleinlauter Stimme.
„Aha! Du gabst ihm das Regulativ?"
»Zn, Herr."
„Und er liefet es durch?"
„Ja, Herr."
„'s ist gut. Ich must den General sprechen, — sag's ihm!Roderich, du bedarfst der Rnhe. Bestell' den General zu mir;und dann gute Nacht, gute Nacht, Roderich."
Der Knabe sprach sein: „Ja, Sir," aber anstatt schnell ab-Hligehen, und mit gewohntem Feuer den Befehl auszurichten, ver-weilte er noch immer am Stuhle seines Herrn. Als er aber sah,daß der Versuch, ihm in's Auge zu schauen, nicht gelingen wollte,ging er langsam nnd wider Willen die Stiege nach den unterenKojen hinab, und ward nicht mehr gesehen.
Wir haben nicht nöthig, die zweite Erscheinung des Generalsumständlich zu beschreiben. Sie war fast ganz dieselbe wie seineerste Entree, nur daß er dieses Mal gleich ganz dastand, einelange, gerade Figur, mit natürlichem Anstand nnd richtigen