„Ich will sie mir hier schon alnvehren," murmelte der Neger,der gern mitging.
„Seht doch, Master Harry, Guinea ist wie die Barkasse einesKüstenfahrers, immer bereit, sich in Euer Kielwasser bngsircn zulassen. Ich hingegen lege mich oft qner vor Eure Klüsen, oderschieße auf die eine oder die andere Weise Eurem Schiff in dieWindviering. So viel aber ist ansgemacht, wir gehen mit Euchauf den Krenzzng aus, und sind mit allen Umständen vollkommenzufrieden. Sagt uns nur noch, was wir zu thnn haben, und dannkein Wort weiter parlamentirt!" *
„Denkt an die Weisung, die Ihr von mir erhalten habt," er-wiederte Wilder, weil er wohl sah, daß die Ergebenheit seinerBegleiter keines Sporns bedurfte, und eine lange Erfahrung ihmihre Treue und Anhänglichkeit verbürgte, und daß er nur überkleine Fehler und Verstöße, Folgen ihres Standes und ihrer Er-ziehung, wegznsehen habe; „denkt an meine Erklärung, und nungeradezu auf das Schiff im Außenhafen."
Fid und der Schwarze gehorchten, und bald strich das Bootneben der kleinen Insel vorbei, in die sogenannte große See. Sowie sie dem Schiffe näher kamen, gingen die Ruder erst leiser,dann horten sie zugleich ganz auf. Wilder zog es vor, die Jolledem Strome zu überlassen, damit er das Schiff gemächlich unter-suchen könnte, bevor er an Bord ginge.
„Hat das Schiff nicht die Finkenetten, wie zum Gefecht, umdie Takelage gelegt?" fragte er mit einer Stimme, deren leiserTon unbemerkt bleiben sollte, und dennoch den Antheil verrieth,den er an der Antwort nahm.
„Sehe ich recht, so ist es so," entgegnete Fid. „Die Skla-venhändler haben kein gut Gewissen, und sind nie ohne Furcht,außer wenn sie an der Küste von Cvngo Jagd auf einen jungenNeger machen. Und doch ist hier in dieser Nacht so wenig Gefahr,daß sich ein französisch Segel sehen lasse, bei diesem Landwinde