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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Gelegenheit gehabt/ durch Umgang mit Männern vom .... Ge-werbe, in diesem Fach Kenntnisse zn sammeln, und ich darfnicht hoffen, daß ich in gegenwärtigem Augenblicke glücklicher seinwerde. Doch lassen Sie uns frei sein, Freunde werden und einfreundliches Wort mit einander reden. Was für ein Vergnügenfinden Sie an diesem Steinklnmpen? Wie kann er Sie nur einenAugenblick von der Betrachtung jenes schönen, netten, wohl aus-staffirten Schiffes abhalten?"

Nun, wenn ich, ein Seemann ohne Anstellung, ein Schiffbetrachten wollte, das mir gefiele, selbst in der Absicht, Dienstedarauf zn nehmen, würde Sie das so befremden?"

»Der Kapitän müßte ein ganzer Narr sein; der einen Man»wie Sie abwiesel Aber Sic scheinen für eine der niedrigenBerths'") zu gebildet und wohlerzogen."

Berths?" wiederholte der Andere stutzend und die Augenscharf auf den Grünen richtend.

Berths oder Births. Dieß ist ja wohl in der Schiffer-sprache das Wort für Stelle, Lage, Stellung? Jst's nichtso? Wir Rechtsgclehrte verstehen uns wenig auf's Seewörter-buch; aber ich sollte meinen, ich hätte den dorischen Dialekt ge-troffen. Sind Sie auch der Meinung?"

Das Wort ist in der That noch nicht obsolet, und als Fi- 'zur ist es in dem Sinne, worin Sie es nehmen, correct."

Obsolet?" wiederholte der Mann in Grün mit eben derMiene, womit Jener sein Berths aufgefaßt hatte;das ist wohlder Name eines Schifftheils? Sie verstehen vielleicht unter Figurdie Figur am Spiegel und unter Obsolet das lange Boot?"

Der junge Seemann lachte, und als hätte dieser Scherz dieSchranke seiner Zurückhaltung durchbrochen, schien es, als ver-liere sein Benehmen von nun an und im übrigen Thcile der Un-terredung viel von dem anfänglichen kalten Zwange.

') Stellen.