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was er halblaut dachte, gab er durch Ausdruck »ud Lächeln zuerkennen. Daun setzte er hinzu: „Freund, lassen Sie ein leichtes,unbedeutendes Wort uns nicht trenne». Ich gestehe meine Unwis-senheit in Allem ein, was das Seeformnlar betrifft, und wurdemit Vergnügen von einem in seinem Gewerbe so geschicktenManne, wie Sse, lernen. Wie mich dünkt, ließen Sie über dieArt der Bcankernng jenes Schiffes etwas fallen, und über dieverschiedene Lage der unteren und vbcrcn Theile."
„Der unteren und oberen?" ries der junge Mann aus, Jenen,der die Frage gethan, mit einem Blicke von oben bis unten mes-send, der der vorigen Miene nichts nachgab.
„Der unteren und oberen," wiederholte der Andere.
„Ich sprach nur von der netten Einrichtung oben, kann aberin solcher Ferne nicht über die unteren Theile urtheilen."
„Dann habe ich mich geirrt und bitte um Verzeihung, bitteNachsicht mit Jemanden zu haben, der in Sachen, die das Marinege-schäft betreffen, ein Neuling ist. Wie ich schon die Ehre gehabt habezu sagen, ich bin nichts mehr und nichts weniger als ein demnthi-ger Anwalt, im Dienste Seiner Majestät in einer besonderen Sen-dung begriffen. — Wäre es nicht ein gar so erbärmliches Wort-spiel, so würde ich hinznsetzen: ich bin für jetzt — kein Richter."
„Es ist kein Zweifel," crwiederte der Schiffer, „daß Sie nichtbald zu dieser Würde und Auszeichnung gelangen werden, wofernnur die Minister Seiner Majestät sich einen Begriff von ,bescheide-nem Verdienst' machen können; es wäre denn, daß Sie frühzeitig—"
Hier hielt er inne, biß in die Lippe, machte eine stolze Ver-neigung mit dem Kopfe, und ging nun langsam und in Begleitungder beiden Schiffer, welche mit ihm das Fahrzeug in's Auge ge-faßt hatten, und ein eben so entschiedenes Wesen annahmen, aufder Kaje spazieren. Der Mann in Grün beobachtete die Bewegungder Drei mit ruhigem und dem Anschein nach sich an dem Anblickweidenden Auge, schlug mit der Gerte gegen den Stiefel, undDer rothe Seeräuber. 3