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8 (1853) Der rothe Freibeuter : ein Seegemälde
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Kvpfbcwegnng seinem Gegner znnickend, ohne ihn mit einem Blickezn beehren,wenn Ihr Lnst habt, im nächsten Monat Eure Hantganz zn behalten, so rathe ich Euch wohlmeinend, die SchlackenEures Witzes bei Euch zu tragen, und darauf bedacht zn sein, wieund wann Ihr sie von Euch gebt. Antwortemir, S'ip, und dasgleich! Ist ei» Hafen ein Hafen? und ist die offene See die offene See."

Die beiden Fragen waren von der Art, daß Scipio mit allemseinem Natnrwitze nichts dagegen aufbringen konnte. Er nahmalso die klügste Partei; er berührte keine von beiden, und begnügtesich, schweigend und mit großer Selbstgefälligkeit den Kopf znschütteln, wobei er innerlich über den Triumph, welchen er da-von getragen zn haben glaubte, so herzlich lachte, als ob er keineSorge kennte, und nicht lange Jahre der geduldige Gegenstandvon Mißhandlung und Demüthignng gewesen wäre.

Ei sieh' doch!" brummte der Weiße, welcher inzwischen seinevorige Stellung eingenommen, und die Arme wiederübereinandergeschlagen, die sich, als wollten sie die ansgestoßene Drohung unter-stützen, etwas von einander gegeben hatten.Jetzt, da du anstattzu antworten, den Wind ans deiner Kehle pfeifen lässest, wieein Volk Uferkrähen, jetzt denkst du wohl, groß Recht zn behal-ten! Der Herr und Erschaffer der Welt hat den Neger zum un-vernünftigen Thiere gemacht; und ein erfahrener Seemann, wieich, der beide Kaps umsegelt, und alles Gelände zwischen Fnndyund Horn vor sich über hat gehen lassen, kann sich die Mühe undden Athem ersparen, Einen deines Gelichters in die Schule zunehmen. So viel sage ich dir, Scipio, weil doch einmal Scipioder Name ist, den dn in unseren Schiffsbüchern führst, obschonich einen Monatssold gegen einen hölzernen Bootshaken verwette,daß dein Vater zn Hanse Qnashee und deine Mutter Qnasheibaheißt so viel sage ich dir, Herr Scipio Africa, mit der afrika-nischen Farbe, daß jener Schuft in dem Anßenranme des hiesigenNcwport'schen Seehafens sich auf keinen Ankerplatz versteht,