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Fleiß und die Pünktlichkeit, womit er seiner kostbaren und un-wiederbringlichen Augenblicke gewahr nahm, zu weit höheren An-sprüchen zu berechtigen schien. Nur ein kritischer Beobachter konntevielleicht in der erzwungenen Demnth seines Aeußern Spuren seinesTriumphs über Quebecks Fall gefunden haben.
Wir überlassen diesen Günstling der Natur, dieses Schooßkinddes Glücks sich selbst und wenden uns von ihm zu einem ganzandern Individuum, in.einem sehr verschiedenen Stadtviertel. DerSchauplatz, ans welchen wir unsere Leser zu versetzen wünschen, istnichts mehr und nichts weniger, als eine Schneiderwcrkstätte. Hiersehen wir den Mann, der nicht verschmäht, sich in höchsteigenergeschäftiger Person den geringsten Forderungen seines Berufes zuunterziehen. Die demüthige Hütte, die er seine Wohnung nannte,lag unweit des Wassers, ganz am Ende der Stadt, und setzte ihnin den Stand, das heitere innere Becken nicht nur zu überschauen,sondern durch eine Wasseröffnnng zwischen zwei Inseln den An-blick des äußern Hafens, der sich wie ein Landsee ausdehnte, zngenießen. Eine schmale, »»besuchte Kaje erstreckte sich vor demHanse, und bewies durch ihren Verfall sowohl, als durch denwenigen Verkehr, daß dieser Theil des Hafens nicht zu den leb-haftesten und betriebsamsten gehörte.
Der Nachmittag glich einem Frühlingsmorgen. Der Kühlwindriffelte leicht das Becken. Sein Gesänsel und seine Kühle machenbekanntlich den amerikanischen Herbst so angenehm. Der fleißigeNadelheld genoß den schönen Abend in seiner ganzen Fülle. Ersaß ans seinem Werktisch am offenen Fenster, besser mit sich zu-frieden, als Mancher, der sein Glück darin sucht, im höchstenStaate unter einem Baldachin von Sammet und Gold zu sitzen.Draußen vor dem kleinen Hause stand, in der Stellung eines Lunge-rers, ein langer, tölpischer, dabei starker, wohlgcwachsener Land-mann; mit der Schulter lehnte er sich an die Wand, als fändenes seine Beine eine zu schwere Last, für sich allein die ganze Masse