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Eva Spuren von Thränen, und auch Pauls Augen waren nichtganz frei von den Merkzeichen vvrauSgegangener starker Erregung;aber beider Antlitz leuchtete von innerer Freude und die schüchter-nen, aber zärtlichen Blicke, mit welcher unsere Heldin die der Be-wunderung Von Seiten ihres Liebhabers crwiederte, deuteten aufeine Fülle glücklicher Hoffnungen. Ihre Hand lag in der seinigen,und er führte fle im Laufe des Gesprächs oft an seine Lippen.
„Dies ist so wundervoll," rief Eva nach einer der vielen Pau-sen des NachfinnenS, denen sich beide Hingaben, „daß ich kaumglauben kann, ob ich wache. Daß Ihr —Blunt, Powis, Asheton —Euch zuletzt noch als einen Esfingham ausweisen'müßt!"
„Und daß ich, der sich so lange für verwaist hielt, in einemManne, wie Mr. John Esfingham, einen noch lebenden Vater findendurfte!"
„Es ist mir oft vorgekommen, als laste etwas schwer auf VetterJacks Herzen — Ihr müßt mich entschuldigen, Powis, aber ichbrauche einige Zeit, bis ich ihn bei einem achtungsvolleren Namennennen lerne."
„Nennt ihn immerhin so, meine Liebe, denn ich bin überzeugt,es würde ihm schmerzlich fallen, wenn er bei Euch eine Veränderungfände. Er ist ja wirklich Euer Vetter Jack."
„Aber er konnte doch eines Tags unerwarteterweise auch meinVater werden, wie er so wundervoll der Eurige geworden ist," e»t-gegnete Eva mit einem schalkhafte» Blicke nach dem glühendenAntlitz des entzückten jungen Mannes; „und dann dürfte Vetter Jack» doch ein allzu vertraulicher und achtungswilriger Ausdruck sehn."
„Eure Ansprüche an ihn erscheinen um so viel stärker, als dermeinige, daß ich glaube, wenn dieser gesegnete Tag einmal einirifft,so wird er wohl eher mein Vetter Jack, als Euer Vater werden.Doch wie Ihr ihn auch nennen mögt, warum beharrt Ihr stetsdarauf mich als Powis anzurcden?"
„Dieser Name wird mir stets theuer scyn! Ihr verküm-
Eva Esfingham. 32