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Ausbruche trafen. Fügte eS der Zufall, ober war eS Absicht —kurz, Sir George und Grace sahen sich allein, obschon sie diese»Umstandes erst gewahr wurden, nachdem sie eine kleine Anhöhe de»sich hebenden Grundes im Rücken hatten und so außer dem Ge-sichtskreise ihrer Begleiter sich befanden. Der Baronet gewahrtezuerst, wie sehr ihn das Glück begünstigt hatte, und fühlte sichtheilnehmend angeregt durch den Zug sanfter Schwcrmuth, welcherdag sonst so heitere und klare Antlitz des schönen Mädchensbeschattete.
„Dieser heitere Tag würde mir dreifache Freude gemachthaben," begann er mit einer Innigkeit, welche Grace'S Herz zuschnelleren Schlägen bewog, „wenn ich nicht hätte sehen müssen,daß Ihr weniger heiter wart, als die Meisten aus Eurer Um-gebung. Ich fürchte, Ihr fühlt Euch nicht so wohl wie sonst."
„Körperlich bin ich vollkommen gesund, vielleicht aber nichtdem Geiste nach," versetzte sie.
„Ich wünschte nur ein Recht zur Frage zu besitzen, warumIhr, die Ihr im Allgemeinen so wenig Grund zu einer GemüthS-verstimmung habt, dazu einen Augenblick wählen konntet, der sowenig im Einklänge mit den gemeinsamen Gefühlen stand."
„Ich habe den Augenblick nicht gewählt, wohl aber wählteer mich, wie ich fürchte. Bis auf diesen Tag habe ich nie sorecht empfunden, Sir George Templemore, wie tief ich untermeiner Muhme Eva stehe."
„Diese Unterordnung ist wohl noch Niemand, als etwa Euchselbst ausgefallen."
„Nein, ich bin weder eitel noch unwissend genug, um michdurch diese Schmeichelei bethören zu lassen," erwiederte Grace miteinem erzwungenen Lächeln den Kopf schüttelnd; denn aus demMunde derer, welche wir lieben, ist auch eine wohlgemeinte Täu-schung nicht ohne Reiz. „Als ich nach der Rückkehr meiner Muhmezum erstenmale mit ihr zusammentraf, machten mich meine eigenen